Fusion verzögert sich

Deadline für Germania Babenhausen und SV Sickenhofen

babenhausen - Im Oktober informierten der SV Germania Babenhausen und der SV Sickenhofen in der Babenhäuser Stadthalle vor 150 Zuhörern über ihre Fusionpläne.

Damals äußerten die Verantwortlichen des Vorhabens, noch in diesem Jahr sowohl Außerordentliche Mitgliederversammlungen der beiden bisherigen Vereine durchführen sowie eine Gründungsveranstaltung für den neuen, noch namenlosen Verein abhalten zu wollen. Beides verzögert sich – am Abarbeiten des Großprojekts bis zur Deadline Ende April 2016 halten Germania und SVS aber fest. Man werde die Versammlungen erst in den ersten Wochen des neuen Jahres durchführen, sagt nun Christian Hockemeyer, der zur Regie beider Vereine gehört und sich tief in die Materie eingearbeitet hat. Trotzdem haben sich Germania und SVS auch juristischen Beistand geholt, „damit alles wasserdicht und abgesichert ist“, wie Hockemeyer betont. Wegen der andauernden anwaltlichen Prüfung und Beratung – nun durch einen neuen Fachmann – verzögere sich der Werdegang zum Fusionsverein derzeit etwas.

Lesen Sie dazu auch:

Neuer Verein noch im Dezember

Grundsätzlich fertig sein mit den Beschlüssen der Mitglieder beider bisheriger Vereine und der Gründung des neuen Vereins müsse man bis zum 30. April, nennt Hockemeyer noch einmal ein wichtiges Germania- und SVS-Datum 2016: Bis dahin müsste der neue Verein dem Hessischen Fußball-Verband melden, mit welchen Mannschaften in welchen Altersstufen und Spielklassen er anzutreten gedenkt. In beiden Vereinen wird in erster Linie Fußball gespielt, auch wenn sich bei den Sickenhöfern eine noch junge Tischtennis-Abteilung gut entwickelt. Bei den Aktiven sieht der Plan vor, im künftigen Fusionsverein – sofern auch die Mitglieder mitspielen – drei Mannschaften im Spielbetrieb zu stellen. Die erste Mannschaft wird die bisherige Erstvertretung der Germania bilden, dies höchstwahrscheinlich in der Gruppenliga Darmstadt. Die bisherige Erstvertretung der Sickenhöfer wird die zweite Mannschaft des Fusionsvereins bilden – hier steht noch nicht fest, ob der Klassenerhalt in der Kreisliga B Dieburg gelingt oder es zum C-Liga-Abstieg kommt.

Germania gewinnt Derby gegen Sickenhofen

Die bisherige zweite Mannschaft der Germania würde zur dritten Mannschaft des Fusionsvereins. Sie spielt aktuell in der niedrigsten Klasse, der Kreisliga D. Dort hat vor kurzem Sascha Saul das Traineramt neu übernommen. „Er ist einer, der die Jungs gut motivieren kann“, glaubt Hockemeyer.

jd

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare