OFC-Präsident berät Hotel „Ziegelruh“

Wellness in Zweisamkeit

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Berät das Wellness-Hotel „Ziegelruh“, hier am Eingang zum Spa-Bereich: OFC-Präsident Claus-Arwed Lauprecht.

Babenhausen - Claus-Arwed Lauprecht, Präsident der Offenabcher Kickers, berät das Babenhäuser Hotel „Ziegelruh“. Von Jens Dörr

Die Suche nach der Nische: Vor allem in jenen Märkten, die ein kräftiges Wachstum hingelegt und peu à peu eine gewisse Sättigung erreicht haben, kommt ihr immense Bedeutung zu. So auch in der Wellness-Branche: „Solche Hotels entstehen ja wie Sand am Meer“, sagt Claus-Arwed Lauprecht. Der Mann, den Leser unserer Zeitung seit anderthalb Jahren insbesondere als Präsident der Offenbacher Kickers kennen, ist auch mit Blick aufs Wohlfühlen und Entspannen bewandert. Mehr noch: Das 51-jährige Multitalent (siehe auch „Randnotiz“) ist Geschäftsführer und Mitgesellschafter der EWI Wellness & Sport GmbH, was für „Europäisches Wellness Institut“ steht. Seit einigen Wochen berät Lauprecht auch das Babenhäuser Wellness-Hotel „Ziegelruh“. Nun hat er sich mit dem Vier-Sterne-Haus auf eine Zusammenarbeit für die nächsten zwei Jahre geeinigt.

Seit rund zwei Jahrzehnten besteht das Hotel im äußersten Westen der Kernstadt, konzentriert sich Inhaberin Marie Dick seit etwa vier Jahren besonders gezielt auf die vielfältigen Wellness-Anwendungen, in deren Genuss im Rahmen spezieller Angebote auch Tagesgäste ohne Übernachtungen kommen können. Mit 30 Mitarbeitern, unter anderem vier Köchen unter der Leitung von Bernt Richter, fünf Kräften für die Rezeption und einem üppig aufgestellten Team für Wellness-Anwendungen und Service, verwöhnt das „Ziegelruh“ bei voller Auslastung bis zu 60 Gäste.

Hotelinterne Abläufe optimieren

Ein Maximum, das beispielsweise zu Weihnachten oder am Valentinstag erreicht werde, wie Lauprecht erläutert. Noch vor der letzten Hochphase im Herbst und Winter fragte Dick, die ihn auf einem Kongress als Redner wahrgenommen hatte, in Sachen strategischer Beratung ihrer Hauses an. Lauprecht sollte ein professionelles Management rund um Weihnachten und Silvester sicherstellen und in diesem Zuge hotelinterne Abläufe – insbesondere über Mitarbeiterschulungen – optimieren.

Schon zwei Jahre zuvor hatte sich Dick um die Dienste des Wellness-Fachmanns bemüht. „Damals hatte ich überhaupt keine Zeit, aber 2014 war es dann soweit“, so Lauprecht.Offenbar erfüllte er in den vergangenen Wochen die Erwartungen: Gerade habe man sich auf eine Zusammenarbeit in den nächsten beiden Jahren geeinigt.

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In dieser Zeit will Lauprecht insbesondere das Profil das „Ziegelruh“ schärfen, Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten und vermarkten. Die eingangs erwähnte Nische, sie hat Lauprecht für das Babenhäuser Hotel bereits ausgemacht: „Wellness auf dem Zimmer, Wellness in Zweisamkeit, Romantik“ nennt er und führt diese Punkte aus. Alle Suiten besäßen eine eigene Sauna und ein Wasserbett, manche auch einen eigenen Whirlpool. Vorteilhaft, schließlich stehe nicht jeder darauf, im Wellness-Urlaub etwa die Saunalandschaft mit Dutzenden anderer zu teilen. „Wir gewährleisten hingegen die Zweisamkeit mit dem Partner“, sagt Lauprecht. Auch bei Kosmetik- oder Massageanwendungen müsse man sich nicht voneinander trennen. Auch sie würden als gemeinsames Relaxen auf dem eigenen Zimmer angeboten. Weitere Merkmale, mit denen sich das „Ziegelruh“ im Wettbewerb um die Gäste behaupten will (Lauprecht: „Der Begriff Wellness ist nicht geschützt – deshalb ist es schwierig, daraus Qualitätsstandards zu entwickeln“), sind der persönliche, durch die breite Personaldecke ermöglichte Service sowie die Entspannung im Spa-Bereich. Der widmet sich besonders dem Thema „Salz“, schaffe mit einem Salzraum „Wärme, Atmosphäre und eine tolle Luft“.

Ein Bonus für das Vier-Sterne-Haus sei zudem die Lage, findet Lauprecht, der Gästezufluss besonders aus der Region Frankfurt/Offenbach/Darmstadt/Aschaffenburg festgestellt hat. „Das Umfeld bietet Natur pur“, worauf das „Ziegelruh“ etwa durch das Verleihen von Fahrrädern reagiert. Auf diesen Pfaden will Claus-Arwed Lauprecht in seiner Haupttätigkeit bis Ende 2016 weiterwandeln.

Quelle: op-online.de

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