SPD sieht gute Entwicklung für Babenhausen

„Investitionen kosten Geld“

Babenhausen - „Babenhausen ist in den vergangenen Jahren gut vorangekommen – und das hat seinen Grund. Viel Geld wurde in die Verbesserung der Lebensqualität gesteckt. Wenn man die Wahlprospekte liest, schmücken sich unisono alle Parteien damit.

Dass Investitionen Geld kosten, sollte allen klar gewesen sein“, bilanziert Ralf Schlingmann für die SPD-Fraktion. „Aus alten Kindergärten wurden moderne ganztägige Einrichtungen mit Mittagstisch und Schlafräumen; hier investierte die Stadt viele Millionen Euro in Baumaßnahmen. Auch im laufenden Betrieb kosten die Kindertagesstätten etliche Millionen Steuermittel. Die Sanierung des Bahnhofsumfelds in Babenhausen und Langstadt sowie die Räumung der Brandruinen brauchte erhebliche kommunale Gelder“, schreibt Schlingmann in einer Stellungnahme. Die Ertüchtigung und Erweiterung der Markwaldhalle, die Sanierung der Alten Schule Hergershausen, des Breuberger Wegs und der Schlierbacher Straße kosteten Millionenbeträge, ebenso das Freibad. Neue Parkplätze, die Brandschutz-Ertüchtigung von kommunalen Hallen – die Liste gehe noch weiter. Die Kosten dafür seien aus Rücklagen und Krediten finanziert worden. Im Wesentlichen habe über die Notwendigkeit dieser Investitionen im Stadtparlament Einigkeit bestanden. „Zu viele Jahre hatte die Stadt in Untätigkeit verbracht, notwendige Maßnahmen nicht getätigt. Bis heute muss die Sanierung zahlreicher kommunaler Gebäude, Brücken und Wege dringend weitergeführt werden. Dieser Sachverhalt war schon vor vielen Jahren bekannt, wurde allerdings erst ab 2009 systematisch in Angriff genommen“, so Schlingmann.

Babenhausen brauche Zukunftsinvestitionen. Dazu gehörten die vielen Neubaugebiete, die Entwicklung der Kaserne und die Ausweisung neuer Gewerbegebiete. Eine systematische Stadtentwicklung sie die beste Chance, die städtische Einnahmesituation auf Dauer zu verbessern. Es habe sich schon viel getan; die Investitionen zahlten sich in einigen Jahren aus, wenn die jungen Familien in den Neubaugebieten wohnen und neue Betriebe erfolgreich wirtschaften. (st)

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Quelle: op-online.de

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