Pippi Langstrumpf gleich sechsfach

+
Beim Kinderfasching in Harpertshausen wurde viel geboten. Hier und da mussten die Kinder auch mal verschnaufen.

Harpertshausen - Cowboys, Polizisten, Prinzessinnen, Feen und Clowns tummelten sich am Sonntagnachmittag im Vereinsheim des Deutschen Roten Kreuzes. Von Ulrike Bernauer

Das Jugendrotkreuz hatte die jüngsten Bürger von Harpertshausen samt ihren Eltern zum bunten Fastnachtstreiben eingeladen und viele folgten dieser. Auffällig waren besonders sechs Mädchen, die verschiedenen Socken trugen, ein buntes Kleid und vor allen Dingen die Zöpfe ganz witzig nach oben gebogen. Ganz klar, es handelte sich um Pippi Langstrumpf und das gleich in sechsfacher Ausführung. Man war fast versucht, zu fragen, ob es das Kostüm irgendwo im Sonderangebot gab, aber bald klärte sich die Häufung. Es sind die Mädels des TSV Langstadt, die später auch auf der Bühne standen und einen turbulenten Tanz mit viel Hüpfen und Springen, wie es dem Energiebündel Pippi Langstrumpf entspricht, hinlegten.

Alle Bilder, Videos & Berichte zur Fastnacht in der Region

Auch das Männerballett erfreute später noch junge und etwas ältere Gäste. Ansonsten hatten die Kinder viel Gelegenheit zur gut ausgesuchten Musik, die nicht nur aus Faschingshits bestand, zu tanzen oder einfach im Saal herum zu tollen. Zwischendurch wurden auch immer wieder Spiele gemacht, damit auch ja keine Langeweile aufkam. Die „Reise nach Jerusalem“ galt es zu bestehen, aber auch einen Tanz mit einem Tennisball zwischen den Stirnen der Partner. Auch der Zeitungstanz war eine große Gaudi, auch wenn so manche der jüngsten Tänzer nicht so ganz begriffen haben, dass man isch auch bewegen soll, während die Musik läuft.

Bravourös gewann schließlich Claudia Leo mit ihrem Sohn Benjamin. Als die Zeitung schon so klein gefaltet war, dass nur noch ein Fuß darauf passte, nahm sie ihren Sprössling einfach Huckepack. Auch Michele Ridente hatte mit seiner Tochter Letizia versucht, dieses Spiel zu gewinnen. Aber er schied schon vorher aus, weil seine Füße einfach zu groß für die mehrfach gefaltete Zeitung waren. Kerstin Schmidt kam mit ihrer Tochter Helene, die noch nicht ganz zwei Jahre alt ist, extra aus Dreieich nach Harpertshausen. „Wir besuchen unsere Freundin Claudia. Uns hat es schon im vergangenen Jahr so gut gefallen, dass wir wieder gekommen sind“, sagte Schmidt. Zwar gibt es auch in Dreieich einen Kinderfasching, aber der fällt viel größer aus, da will die Mama ihre kleine Tochter, die als Yoda-Ritterin aus „Krieg der Sterne“ verkleidet ist, lieber im DRK-Heim toben lassen.

Quelle: op-online.de

Kommentare