Sanierung kostete rund eine Million Euro

Langstädter Betreuungseinrichtung wieder bezogen

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Wie neu sieht der Langstädter Kindergarten, der künftig als Kindertagesstätte betrieben werden kann, nach der fast einjährigen Modernisierung aus. Jetzt konnten die Kinder wieder einziehen.

Langstadt - Das Kinderland wurde für rund eine Million Euro energetisch saniert und baulich neu strukturiert. Künftig wird es als Kindertagesstätte betrieben.

Nach knapp einjähriger Bauzeit konnte das Kinderland in Langstadt nach einer grundlegenden Sanierung und Modernisierung jetzt wieder bezogen werden. Knapp eine Million Euro hat die Stadt Babenhausen investiert. Die Handwerker haben das Kinderland, das nun als Kindertagesstätte geführt wird, verlassen. Dafür zogen fast 50 Kinder freudestrahlend in das modernisierte Gebäude ein, das vor allem energetisch saniert wurde und nach Aussagen der stellvertretenden Leiterin Katrin Marschner von 7 bis 16.30 Uhr geöffnet ist. Während der im Sommer des vergangenen Jahres begonnenen Sanierungsphase waren die Jungen und Mädchen in einem gemieteten Containerbau an der Markwaldhalle untergebracht und hatten sich dort rasch eingewöhnt. Der Container wird nach dem Umzug in den Kindergarten, der künftig als Kindertagesstätte betrieben werden kann, wieder abgebaut.

Wie der stellvertretende Betriebsleiter Clemens Kiefer in Diensten der Stadt Babenhausen mitteilte, wurde der Kindergarten komplett energetisch modernisiert, was künftig Energiekosten einsparen soll. In die Wärmedämmung wurde auch das Flachdach einbezogen. Es wurde komplett erneuert. Und auch das Steildach wurde nach den neuen Richtlinien energetisch modernisiert, um Wärmeverlusten vorzubeugen. Ein Anbau machte auch die Einrichtung eines Büros für die Kindergartenleitung möglich. Und die Räume im Kindergarten wurden neu konzipiert und eingeteilt.

Kinder erobern sofort die Räume

Bei den Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten, die auch den Sanitärbereich betrafen, war etwa ein Dutzend Firmen eingesetzt, wie Clemens Kiefer an Anfrage erläuterte. Im Außenbereich wurden einige neue Kleinspielgeräte montiert. Da ist derzeit freilich noch keine Erprobung möglich, es sind Sperrbänder aufgespannt, denn der neu eingesäte Rasen muss noch geschont werden.

Dafür eroberten die Jungen und Mädchen sofort die Räume im Innern, die durchweg komplett neu eingerichtet wurden. Da gibt es jetzt auch einen Bewegungsraum, in dem sogar geschaukelt werden kann. „Wir Betreuer waren beim Einzug fast ebenso aufgeregt wie die Kinder“, meinte Katrin Marschner als sie durch die Räume im Erd- und Dachgeschoss führte.

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Zum Start im erneuerten Bau waren auch viele Muttis mitgekommen und hatten sich angesehen, wo ihre Kinder nun tagsüber ihre Zeit verbringen. Im modernisierten Gebäude, für dessen energetische Sanierung das Land nach Aussagen von Clemens Kiefer rund 100 000 Euro beisteuerte, gibt es nun auch ein Büro und einen Personalraum, ebenso eine Küche. Sechs Erzieherinnen und ein männlicher Kollege sowie auch einige Praktikantinnen sind in der Kindertagesstätte für die Kinder da. Auch für unter Dreijährige. Sogar ein Wickelraum ist jetzt vorhanden, wie Katrin Marschner mitteilte und davon berichtete, wie das Personal mit Unterstützung der Männer des städtischen Betriebshofes fast eine Woche damit beschäftigt war, das Gebäude komplett einzurichten. (ka)

Quelle: op-online.de

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