Neue Spitze der Einsatzabteilung der Sickenhöfer Feuerwehr

Markus Wagner neuer Wehrführer

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Florian Sawallich und Wulf Heintzenberg beförderten zahlreiche Feuerwehrleute. Der neuen Führung der Einsatzabteilung, Wehrführer Markus Wagner und seinem Stellvertreter René Sauerwein (ganz hinten von links), gratulierten sie zur Wahl.

Sickenhofen - Einen Wechsel hat es an der Spitze der Einsatzabteilung der Sickenhöfer Feuerwehr gegeben. Norbert Kolb der sich elf Jahre als Wehrführer engagiert hat, legte sein Amt zwei Jahre vor den nächsten Wahlen nieder. Er hatte eine zeitintensive Doppelfunktion. Von Petra Grimm 

In seinem zweiten Amt, als Vereinsvorsitzender, bleibt er der freiwilligen Truppe erhalten. „Berufliches und Privates muss noch Zeit finden“, sagte er zur Begründung für seinen Entschluss. „Ich bleibe auch weiterhin Vorsitzender und aktiver Feuerwehrmann, möchte aber jüngeren Leuten die Chance geben, sich einzuarbeiten“.

Markus Wagner, sein bisheriger Stellvertreter und Jugendwart, wurde bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend zum neuen Wehrführer gewählt und wird die 29 Einsatzkräfte, darunter zwei Frauen, anführen. Als stellvertretender Wehrführer wird in Zukunft René Sauerwein im Einsatz sein.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor, Florian Sawallich, dankte Kolb für sein jahrelanges Engagement. Eine offizielle Verabschiedung werde am 19. April bei der Jahreshauptversammlung aller Babenhäuser Feuerwehren folgen, sagte Sawallich, der gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Wulf Heintzenberg zehn Beförderungen vornahm. Denn die Feuerwehrleute hatten im zurückliegenden Jahr erfolgreich viele Stunden ihrer Freizeit in Fortbildungen und Lehrgänge investiert.

Niklas Ayala Vega neuer Oberfeuerwehrmann

So ernannten sie René Wolfgang Lerche, Lukas Christian Pongrac, Tom Leon Schreier und Furkan Ugur zu Feuerwehrmännern. Oberfeuerwehrmann ist jetzt Niklas Ayala Vega. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden Marc Hölzel, Simon Gawronski, Eric Spengler und René Pascal Trippel befördert. Markus Wagner hat den Dienstgrad Oberlöschmeister erreicht.

13 Mal musste die Stadtteilwehr im zurückliegenden Jahr ausrücken – fünf Brände und acht Hilfeleistungen forderten die Truppe. Norbert Kolb und Florian Sawallich hoben die Bedeutung der einzelnen Stadtteilwehren hervor und baten darum, die Werbetrommel für die Feuerwehrarbeit zu rühren. „Bei den großen Einsätzen geht es nicht ohne die Stadtteilfeuerwehren“, sagte Sawallich. „Sie dürfen nicht kaputt gespart werde“, warnte Kolb, der darauf hinwies, dass selbst in einer recht großen Einsatzabteilung, wie der Sickenhöfer, tagsüber nur etwa fünf bis sechs Feuerwehrleute zur Verfügung stehen, weil sie im Stadtgebiet arbeiten und nicht in einen Schichtdienst eingebunden sind.

Dank im Namen der Stadt

Stadtverordnetenvorsteher Wulf Heintzenberg dankte den Einsatzkräften im Namen der politischen Gremien der Stadt. „Wenn man den guten Besuch der Jahreshauptversammlung und die vielen jungen Leute sieht, die bereit sind, sich für ihren Ort einzusetzen, kann man sagen, dass die Welt in Sickenhofen noch in Ordnung ist“, sagte Ortsvorsteher Friedel Sahm. Er lobte den reibungslosen und ruhigen Wechsel an der Spitze der Einsatzabteilung und appellierte an die Anwesenden, in der Familie und anderswo Werbung für die Feuerwehrarbeit zu machen, um den Nachwuchsproblemen entgegen zu wirken.

Ehrungen treuer Vereinsmitglieder standen auch auf dem Programm. Für 40 Jahre Mitgliedschaft dankte Norbert Kolb Willi Hartung, Otmar Mohr und Adlof Raiss. Seit 50 Jahren ist Werner Wiesinger dabei. Seit 60 Jahren unterstützt Georg Weis die Feuerwehr.

Das traditionelle Spritzenhausfest, das am 8. und 9. August gefeiert wird, soll in diesem Jahr ein bisschen größer ausfallen, informierte Norbert Kolb. Für den Samstagnachmittag ist eine Bezirksübung der Jugendfeuerwehr geplant und für Samstagabend eine Comedy-Show.

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Quelle: op-online.de

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