Nur Petrus ist nicht begeistert

Nikolauswanderung: Fackelzug der Jugendförderung

+
Einer der Höhepunkte der JuFö-Nikolauswanderung war der Fackelzug durch die Altstadt. Am Breschturm kam es zur Begegnung mit dem Kapuzenträger im roten Kostüm.

Babenhausen - Viel Mühe haben sich die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendförderung mit ihrer Nikolauswanderung gemacht. Doch dann spielte das Wetter nicht so richtig mit. Von Michael Just 

Weihnachts- und Nikolausveranstaltungen sind für Kinder und Jugendliche immer dann am besten, wenn sie neben Besinnlichkeit auch ein bisschen Abenteuer und Erlebniskultur bieten. Die städtische Kinder- und Jugendförderung (JuFö) hat das schon länger erkannt und setzt dies bei ihrer Nikolauswanderung um.

Nach dem Stelldichein am Jugendzentrum zog man mit Fackeln durch die Altstadt. Dabei wollten am liebsten alle mal die Hölzer mit dem Feuer tragen. Das Wandern bei Dunkelheit sorgte für ein weiteres Hochgefühl. Die leuchtenden Augen wurden mit der Ankunft des Nikolaus’ noch größer. Kam der Mann mit dem Rauschebart vergangenes Jahr am Hexenturm, suchte er sich diesmal den Breschturm als beeindruckende Kulisse aus.

Rund 20 Kindern bildeten mit ihren Eltern den Fackelzug. Das war in Anbetracht der Mühe, die sich die JuFö gemacht hatte, bescheiden. Schuld daran war das unbeständige Wetter, das mehrfach mit Regen aufwartete und deshalb viele von der Teilnahme abhielt. Damit blieb das kleine Weihnachts- und Winterwunderland, das die JuFö-Mitarbeiter am Schachbrett neben der Stadthalle aufgebaut hatten, nur wenigen vorbehalten. Dort warteten Kinderpunsch und viele Leckereien, darunter sogar eine Brezelmaschine, die frisches Backwerk lieferte. An einem Feuer ließ sich Stockbrot über den Flammen backen. Sogar Strohballen, die ein lokaler Landwirt lieferte, waren zum Tollen aufgebaut.

Bilder: Weihnachtsmarkt in Babenhausen

Unzählige Lichterketten und moderne Klänge der neuen Band des Jugendzentrums schufen ein passende Atmosphäre. Nach der Rückkehr vom Breschturm trat zuguterletzt noch eine Gruppe junger Feuerfakire mit „heißen“ Kunststücken auf. Für das nächste Jahr hofft die JuFö, die Rechnung wieder mit Petrus – und damit ohne Nass von oben – zu machen.

Quelle: op-online.de

Kommentare