Stadtverordnetenversammlung wählt Magistratsmitglieder

Reinhard Rupprecht wird 1. Stadtrat

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Der neue Magistrat auf einen Blick (v.l.): Torsten Kind (FDP), Bürgermeister Achim Knoke (SPD), Peter Metzler (CDU), Maria Steinmetz-Hesselbach (SPD), Reinhard Franke (Grüne), Wulf Heintzenberg (SPD) und 1. Stadtrat Reinhard Rupprecht (CDU). Den Magistrat komplettiert Walter Herbert (FWB), der nicht anwesend sein konnte.

Babenhausen - Nachdem in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im April erst noch über die Stärke des Magistrats und künftige Aufgaben gesprochen wurde, kam es erst in der Folgesitzung zur Wahl des Gremiums. Von Stefan Scharkopf 

Es ist eine Mischung aus „alten Bekannten“ und neuen Gesichtern. In ihrer jüngsten Sitzung haben die Stadtverordneten die ehrenamtlichen Mitglieder für den Magistrat gewählt. Augenscheinlichste Neuerung: In Babenhausen gibt es wieder eine Stadträtin: Als einzige Frau zieht Maria Steinmetz-Hesselbach (SPD) in den Magistrat ein. Die seitherige Sozialausschuss-Vorsitzende will verstärkt familien- und sozialpolitische Themen begleiten. Steinmetz-Hesselbach ist aber nicht die erste Frau in dieser Position. CDU und SPD hatten vor Jahren bereits Frauen in den Magistrat entsandt.

Neuer Stellvertreter von Bürgermeister Achim Knoke ist nun Reinhard Rupprecht (CDU) als 1. Stadtrat. Komplettiert wird das Gremium durch Peter Metzler (CDU), Wulf Heintzenberg (SPD), der in der vergangenen Wahlperiode Parlamentschef war, Walter Herbert (FWB), Reinhard Franke (Grüne) und Torsten Kind (FDP).

Sieben Posten galt es zu besetzen. Damit hat das Gremium seine bisherige Stärke. In der konstituierenden Sitzung im April gab es, wie berichtet, noch Überlegungen, den Magistrat auf fünf Stadträte zu verkleinern. Dafür hatten sich zunächst auch SPD und CDU in einem Antrag ausgesprochen. In diesem Fall wären allerdings die kleinsten Fraktionen, FDP und Grüne, nicht mehr im Stadtrat repräsentiert. Der Antrag wurde von den beiden großen Parteien wieder zurückgenommen. Die Wahl wurde in geheimer Abstimmung vollzogen. Bürgermeister Knoke vereidigte die Stadträte anschließend. Laut Hessischer Gemeindeordnung „wickelt der Magistrat die Geschäfte der Verwaltung entsprechend den Vorgaben der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel ab“.

Ein längeres Prozedere war die personelle Besetzung für die Verbandsversammlungen der Zweckverbände, denen die Stadt angehört. Für das das Gruppenwasserwerk sind dies Horst Grimm, Stephan Sawallich (beide CDU) sowie Marcus Eigenbrodt (SPD) und Ulrich Bodelle (FWB); für die Sparkasse Dieburg Friedel Sahm (CDU) und Simone Kirchschlager (SPD); für den ZAW Monika Heinlein (CDU) und Wulf Heintzenberg (SPD), für den Wasserverband Gersprenz Maria Steinmetz-Hesselbach (SPD) und für das KGRZ Hessen Michael Wolz, Günther Eckert (beide CDU) sowie Peter Roth (SPD).

Quelle: op-online.de

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