Pferde gerettet

Scheunenbrand: Feuerwehr in Hergershausen im Einsatz

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Löscharbeiten beim Brand einer Scheune in Hergershausen.

Babenhausen - Ein großer Brand hielt die Feuerwehren für mehrere Stunden in Atem: Eine Scheune in den Hergershäuser Feldern im Bereich der Tränkgasse stand in Flammen. Von Corinna Hiss

Freitagmittag, das Thermometer kratzt an der 40-Grad-Marke. Wer kann, entspannt im Pool oder hat so wenig Kleidung an, wie es nur geht. Für die Feuerwehrleute aus Babenhausen, Münster und Dieburg ist der Einsatz in einer Scheune auf den Feldern hinter Hergershausen kräftezehrend. Bei sengender Mittagshitze löschen sie stundenlang den Brand – und das in voller Feuerwehr-Montur.

Wieso genau das Gebäude in Flammen aufgegangen ist, konnte Werner Flechsenhar von der Feuerwehr Babenhausen noch nicht beantworten. Eine Anwohnerin hatte gegen 12.50 Uhr Rauch bemerkt und sofort Alarm geschlagen. In der Scheune befanden sich mehrere Geräte und Materialien sowie zwei Pferde. „Den Tieren ist nichts passiert, sie wurden gerettet“, war Flechsenhar erleichtert. Dennoch gestaltete sich der Einsatz schwierig: Das Feuer war zwar nach gut 30 Minuten unter Kontrolle gebracht, bis alles endgültig gelöscht war, dauerte es aber einige Stunden.

Mehr als der Brand machte den 72 Einsatzkräften die Hitze zu schaffen: Zwei Feuerwehrmänner mussten wegen Kreislaufproblemen behandelt werden, ein Helfer kam wegen Rauchgasinhalation ins Krankenhaus. Während sich einige Schaulustige das Spektakel vom schattigen Ortsrand ansahen, fuhren immer mehr Feuerwehrfahrzeuge vor. Insgesamt 15 Stück zählte Flechsenhar, dazu drei Rettungswagen.

Scheunenbrand in Hergershausen

Um den Brand in den Griff zu bekommen, benötigten die Helfer mehrere 10.000 Liter Wasser. Die Möglichkeit, ihre Löschfahrzeuge auf dem Gelände des nahegelegenen Wasserwerks aufzutanken, wurde gerne angenommen. Auch wenn die Helfer schnell vor Ort waren, konnten sie die Scheune nicht mehr retten. Zu rasch waren die Flammen auf die viel zu trockene umliegende Wiese übergegriffen. Die finale Arbeit tat dann ein Wasserwerfer der Münsterer Feuerwehr, der die letzten Rauchschwaden großflächig löschte.

Quelle: op-online.de

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