„Seebeben“ mit international bekanntem DJ

Elektro-Beats folgt Disco-Rock

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Handballer, Organisatoren, Party-People: Die Löwen haben wieder ein motiviertes Orga-Team gebildet, um das „Seebeben 2015“ zu einem neuerlichen Erfolg zu führen.

Babenhausen - Vor ein paar Jahren entschlossen sich Aktive und Freunde der SG Rot-Weiss, mit dem „Seebeben“ ein mehrtägiges Party-Open-Air zu starten – und landeten einen Volltreffer. Nun laufen die Vorbereitungen für die neue Auflage an. Von Michael Just

Wenn Andreas Bludau, Vorsitzender der Handballer, am Sickenhöfer See ein großes Surfbrett in den Sand legt und zum Spaß drauf steigt, dann hat das Bild Symbolkraft: Die Veranstaltung schwimmt auf einer Welle des Erfolgs. Vom 30. Juli bis zum 1. August wird nun wieder gefeiert. Nicht gerüttelt wird am Grundgerüst: Das sieht für den Donnerstag eine After-Work-Party, für die Jugend am Freitag einen international bekannten DJ und am Samstag für alle Altersklassen eine überregional bekannte Band vor.

„Die After-Work-Party haben wir dieses Jahr weiter ausgebaut“, erzählt Bludau. Mit Joe Whitney und der Street Live Family tritt diesmal nicht nur ein Lokalmatador unter den Bühnenscheinwerfern auf, sondern auch eine Gruppe, die Entertainment auf höchstem Niveau bietet. Beim Schlossgrabenfest oder dem Darmstädter Brauereifestival heizten sie bereits ein. Für Firmenevents wird die Street Live Family von Großunternehmen zwischen Hamburg und München und von Genf bis Barcelona gebucht. Für ein Touristikunternehmen ging´s kürzlich nach Ägypten.

„Nach zwei Jahren mit DJ Mashup Germany haben wir uns 2015 für Abwechslung entschieden“, kündigt Wolfgang Kettler, einer der Hauptköpfe im Planungsstab, für den Freitag an. Am Plattenteller wird dann DJ David Puentez aus Köln stehen. Seine Referenzen können sich sehen lassen: Von Los Angeles, Dubai, Berlin, Bangkok, Beirut bis nach Südamerika legt er in den angesagtesten Clubs auf. Seine Elektro-Beats werden, das lässt sich schon jetzt sagen, dem Namen des Festivals alle Ehre machen.

Den Samstag gestalten Redio Stix und als Höhepunkt Boom Gang. Letztere gelten mit ihrem Disco-Rock als Stimmungsgaranten. Damit bleiben die Organisatoren ihrer Devise treu, überregional erfolgreiche Bands zu verpflichten, die einem großen Publikum bekannt sind. Der Samstagnachmittag steht wie gewohnt im Zeichen der Familie. Bei freiem Einritt lädt das „Seeleben“ die Kleinsten von 12 bis 18 Uhr in einen großen Spielepark mit Hüpfburg, Rutsche und anderem ein. Beachvolleyball-Freunde können parallel bei einem Turnier nach dem Ball über den Sand hechten.

Seebeben: Beach-Party am Hardt-See

Neu ist das Catering: Das kommt diesmal vom Racing-House in Schaafheim. „Die Qualität soll auf alle Fälle stimmen“, führt Bludau zu dieser Entscheidung an. Die Babenhäuser Pizzeria da Nino sorgt zusätzlich für leckere, belegte Hefefladen. Weiterentwickelt wurde das Vorverkaufs- und Einlasssystem. Staus am Eingang sollen zukünftig der Vergangenheit angehören, genauso wie jener große Run, der 2014 dazu führte, dass freitags 400 Personen wegen Überfüllung nicht aufs Gelände konnten. „Auch wenn vielleicht noch Platz gewesen wäre: Wir wollen nicht alles so vollstopfen, dass der Spaß auf der Strecke bleibt. Ein gewisser Wohlfühlfaktor soll stets gewahrt bleiben“, hebt der Vorsitzende heraus. Er rät deshalb, im Vorverkauf sein Ticket zu sichern.

Zum 20-köpfigen Orga-Team gehört Marvin Meinl (17), der in der zweiten Mannschaft der SG spielt. Wie alle Helfer engagiert er sich ehrenamtlich. Sein Part wird es unter anderem sein, einen Videofilm über das Festival zu drehen, der dann ins Internet wandert. „Die Arbeit macht Spaß, dazu schätze ich die Kameradschaft, gemeinsam was Großes auf die Beine zu stellen“, sagt er. Für Andreas Bludau ist die immense Zahl an Helfern ein Ritterschlag dafür, die Löwen, beziehungsweise den Gesamtverein, ehrenamtlich zu unterstützen. Unter dieser Prämisse läuft die Organisation fürs aktuelle „Seebeben“ ohne Sand im Getriebe. Gedanken macht man sich nur darüber, dass der Sand auf dem Festivalgelände Ende Juli trocken bleibt. „Der einzige Druck ist wie immer das Wetter“, so Wolfgang Kettler.

Quelle: op-online.de

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