Ball der Vielharmonie

Vergnügte Gäste auf Tanzparkett

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Der Ball der Vielharmonie wird gut angenommen. Besucher kommen mittlerweile mehrheitlich nicht aus Babenhausen.. Tanzfreudiges Publikum in der Stadthalle. Zum Programm gehörten auch Auftritte der gastgebenden Chöre.

Babenhausen - In schicker Abendgarderobe das Tanzbein schwingen – diese Gelegenheit ließen sich über 250 zahlende Gäste nicht entgehen. Von Petra Grimm 

Der 19. gemeinsame Ball der Vielharmonie, zu dem die beiden Babenhäuser Gesangvereine Eintracht und Volks-chor-Sängerbund traditionell Anfang des Jahres einladen, war gut besucht, wenn auch nicht ganz ausverkauft. 21 bereits frühlingshaft mit Tulpen geschmückte Tische für jeweils zwölf Personen konnten im Vorverkauf vergeben werden. „Die Anzahl der Gäste entspricht in etwa der Zahl vom Vorjahr. Es sind allerdings überwiegend auswärtige Besucher, aus Offenbach, Darmstadt und Aschaffenburg, die zu unserem Ball kommen“, sagte der Volkschor-Vorsitzende Fritz Richter, der gemeinsam mit dem Eintracht-Vorsitzenden Manfred Kunkel am Samstagabend die gut gelaunten und tanzfreudigen Veranstaltungsbesucher in der Stadthalle begrüßte.

Man spreche seit zwei Jahren gezielt auch Tanzclubs aus der Umgebung an, mit Erfolg. „Denn nur mit Babenhäusern können wir den Saal nicht mehr füllen“, sagte Fritz Richter, der unter den Ehrengästen auch Landrat Klaus Peter Schellhaas mit seiner Partnerin Melanie Wehrle, den neuen Bürgermeister Achim Knoke mit Ehefrau Tanja und die bisherige Bürgermeisterin Gabi Coutandin mit ihrem Lebengefährten begrüßte. Auch die Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück mit Partner, der Geschäftsführer des Kreis-chorverbands, Edgar Rosskopf mit Gattin und Tochter, und die frühere Sängerkreisvorsitzende Christine Riedrich waren angereist, um zur Musik der Odenwälder Kapelle Lärmfeuer eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen.

Offizieller Programmteil mit Gesang

„Wir konnten auch in diesem Jahr den Preis unserer Eintrittskarten noch einmal halten, obwohl uns Gema- und Verwaltungskosten die Luft ganz schön dünn gemacht haben. Aber wir sind stolz darauf, dass wir es trotzdem geschafft haben, Ihnen die Voraussetzungen für einen schönen Ballabend an die Hand zu geben – machen Sie selbst das Beste daraus. Wenn wir sehen, dass der Frankfurter Opernball inzwischen gänzlich gestorben scheint, trotz vorgesehener Eintrittspreise von bis zu 1800 Euro, dann müssen wir eben einen ordentlichen Ersatz bieten“, sagte Richter bei der Begrüßung.

Dem Tanzvergnügen ging wie immer ein offizieller Programmteil mit Gesang voraus. Schließlich ist es ein Sängerball. Und so traten die verschiedenen Chöre – der Frauen- und Männerchor der Eintracht und der gemischte Chor des Volkschor-Sängerbundes mit jeweils einem Lied vor das Publikum. Dafür gab es viel Applaus im Saal. Besonders eindrucksvoll war dann der gemeinsame Auftritt aller Chöre, die unter der Leitung von Anne Paul „Wenn Freunde beieinander stehen“ zum Besten gaben. Da war – auch durch die große Anzahl der Stimmen – Chorgesang vom Feinsten und ein echter Gänsehautmoment geboten. Die Vorsitzenden dankten ihren Dirigenten, Anne Paul vom Volks-chor, Patrick Lagerpusch vom Eintracht-Männerchor und Rodrigo Affonso von „Women and Voices“, dem Eintracht-Frauenchor, mit kleinen Geschenken. Später in der Nacht unterhielt dann noch eine Rock’n’Roll-Vorführung die Ballgäste.

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Manfred Kunkel wies darauf hin, dass zur Vereinsfamilie der Eintracht seit Mai letzten Jahres auch wieder ein Kinderchor gehört. Für 17. Oktober kündigte er ein gemeinsames Konzert aller drei Eintracht-Chöre an. Der Volkschor-Sängerbund, der in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen feiert und damit zu einem der ältesten in der ganzen Region gehört, lädt für Sonntag, 26. April, um 11 Uhr zur akademischen Feier in die Stadthalle ein. Festvorträge, musikalisch umrahmt, werden zum Programm gehören. Fritz Richter kündigte außerdem für das Jubiläumsjahr ein Konzert in Form eines Song-Contests an, bei dem die Zuhörer über die Beiträge der diversen teilnehmenden Chöre abstimmen dürfen, um das beste Lied zu küren. Diese, sicher kurzweilige und ungewöhnliche Veranstaltung geht am Samstag, 20. Juni, ebenfalls in der Stadthalle über die Bühne.

Quelle: op-online.de

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