Tausende Besucher am Schaafheimer Weihnachtsmarkt

Besonderes Flair unter „Frieden auf Erden“

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Auf Omas Schultern kam das begehrte Holzspielzeug am Schaafheimer Weihnachtsmarkt auch für Klein-Shari (1) in erreichbare Nähe.

Schaafheim - Seinem Ruf als einer der schönsten Märkte im Landkreis machte der 31. Schaafheimer Weihnachtsmarkt am Wochenende alle Ehre.

Im historischen Ortskern pilgerten mehrere Tausend Besucher durch historische Sträßchen und durch in weihnachtlichem Hochglanz herausgeputzte Gassen. 46 Teilnehmer boten eine Vielzahl an Kunsthandwerk und Kulinarischem, Spielzeug, Geschenkartikeln und vielem mehr. Wer das Besondere für den Gabentisch suchte, wurde fündig: Ein Lämpchen aus Straußeneischale, ein Muff aus Lammfell, ein Edelsteinteelicht, ausgewählte Literatur oder modernen Wohnaccessoires gab es zu Bestaunen. „Ich kaufe für Opa den Schinken!“, sagte ein Knirps, dem ein gewaltiges Fleischstück am Stand der Landmetzgerei ins Auge sprang. Für Oma gab es nur Brot – dafür „live“ im Holzofen gebacken.

Bereits am späten Samstagnachmittag wurde im wahrsten Sinne des Wortes zusammengerückt, denn mit Einbruch der Dunkelheit wurde es eng. Obwohl Petrus am dritten Advent auch ein paar Regentropfen entsendete, erfüllten sich die Erwartungen der Besucher, die das besondere Flair des Schaafheimer Weihnachtsmarktes auch aus der Umgebung anlockte. „Frieden auf Erden“ strahlten die Lettern vom Dach der Kirche schon von Weitem. Der Wunsch ging zumindest im beschaulichen Örtchen am südlichen Rand Hessens in Erfüllung. Zahlreiche Vereine boten ein kulturelles Rahmenprogramm. Im Wechsel intonierten der AGV Bruderkette, die Mosbacher Musikanten, Sängervereinigung und Posaunenchor sowie der Musikzug der Feuerwehr passendes Liedgut – nur die Jagdhornbläser des Reit- und Fahrvereins scherten aus und entlockten ihren Instrumenten das fulminante Signal: „Fuchs tot“.

Bilder: Weihnachtsmarkt in Eppertshausen

ula

Quelle: op-online.de

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