Gruppe Akzeptanz des TVB

Weltgymnaestrada: Nach vier Jahren wieder dabei

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Für die Weltgymnaestrada in Helsinki ausgewählt: Das Akzeptanz-Team und die Trainerin Jutta Koser.

Babenhausen - Insgesamt 21.000 Teilnehmer aus 55 Nationen werden bei der Weltgymnaestrada vom 12. bis 18. Juli in Helsinki dabei sein und sportliche Höchstleistungen in Sachen Bewegungskunst zeigen. Unter ihnen wird zum zweiten Mal auch die Gruppe Akzeptanz des TVB sein. Von Petra Grimm 

Denn die Tänzerinnen unter der Leitung der Choreografin Jutta Koser wurden – nachdem sie vor vier Jahren bereits in Lausanne dabei waren – erneut ausgewählt. Sie sind eine von 25 Gruppen aus dem ganzen Land, die den Deutschen Turnerbund als Delegation vertreten werden. „Bei der Weltgymnaestrada geht es nicht um Wettkämpfe, sondern eher um die Präsentation des Sportes, um internationalen Austausch und Kontakte“, sagte die Trainerin. An drei Tagen wird die Akzeptanz ihre Bewegungsperformance „NichtSesshaft“ nach einer Choreografie von Jutta Koser zeigen. Außerdem wird beim Deutschen Nachmittag die Choreografie „Tabula Rasa“ – sechs Tänzerinnen mit sechs Tischen – zu sehen sein. Dabei handelt es sich um die Kosers Diplomarbeit aus dem Jahr 2010, die hier im neuen Kontext zum zweiten Mal aufgeführt wird.

„Wir fahren mit 19 Tänzerinnen, unter ihnen auch fünf junge Damen aus zwei Rodgauer Vereinen, des FTF Jügesheim und der TGS Jügesheim, zu dieser Großveranstaltung des Weltgymnastikverbands (FIG)“, sagte Jutta Koser. Die nicht unerheblichen Kosten müssen die Sportlerinnen zwischen 14 Jahren und 50 plus selbst tragen. Deshalb sind auch nicht mehr Tänzerinnen der Akzeptanz dabei. „Es ist vor allem der Flug, der dieses Mal ins Gewicht fällt. Vor vier Jahren nach Lausanne sind wir mit dem Bus gefahren. In Helsinki wohnen wir nicht in einem Hotel, sondern schlafen auf Luftmatratzen in einer Schule“, erzählte die Trainerin, die gemeinsam mit ihrem Team die neuen Trainingsanzüge mit Bundesadler und die leuchtend bunten T-Shirts, die die Damen in Helsinki tragen werden, präsentierte. Auch dafür mussten sie privat in die Tasche greifen. Aber zum Glück fanden sich drei Sponsoren – der Ranis-Hof, das Bauzentrum Andre und Oestreicher und das Steuerbüro Koruschowitz – die bei der Finanzierung der Reise halfen.

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Quelle: op-online.de

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