Junge Leute wollen ins Parlament: Denise Geißler (SPD)

„Wohnen muss bezahlbar bleiben“

Babenhausen - Wenn am 6. März die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung neu gewählt werden, kandidieren nicht nur Babenhäuser, die schon seit Jahren politisch aktiv sind. Auch einige junge Leute haben sich zum ersten Mal für die Wahl aufstellen lassen. In loser Folge stellen wir einige vor, hier Denise Geißler (SPD). Von Corinna Hiss 

Denise Geißler steht auf Listenplatz 16 der SPD.

Ich will im Stadtparlament aktiv sein,...

...weil ich gerne in Babenhausen lebe und die Stadt mitgestalten und weiter voranbringen möchte. Oft wird über die bestehenden Verhältnisse und getroffenen Entscheidungen gemeckert, aber selbst engagieren möchten sich die meisten dann doch nicht. Es braucht aber Leute, die das tun und ehrenamtlich aktiv werden.

Lokalpolitik geht jeden etwas an,...

...weil sie eben jeden Einzelnen von uns direkt betrifft. Die Entscheidungen, die hier getroffen werden, haben unmittelbaren Einfluss auf das tägliche Leben. Es lohnt sich also, sich zu beteiligen, besonders wenn man etwas verändern möchte.

Das möchte ich in den kommenden fünf Jahren verändern:

Die Ansiedlung von Fachärzten in Babenhausen ist ein wichtiges Thema für mich, damit eine gute medizinische Versorgung gewährleistet bleibt. Außerdem soll Babenhausen sowohl für Familien, junge Leute als auch für Unternehmen attraktiv bleiben. Das heißt, Wohnen muss bezahlbar bleiben und es muss sich weiter Gewerbe ansiedeln. Außerdem ist es natürlich wichtig, die Schulden abzubauen, ohne dabei die Lebensbedingungen der Bürger zu verschlechtern. Hier ist es wichtig, dass im Parlament gemeinsam für Babenhausen gearbeitet wird.

Damit möchte ich gezielt junge Babenhäuser ansprechen:

Es wäre natürlich super, wenn es mehr Möglichkeiten gäbe, abends in Babenhausen wegzugehen. Ansonsten sollte die Nahverkehrsanbindung an die Städte im Umkreis weiter ausgebaut werden, damit man besonders am Wochenende abends besser nach Hause kommt. Außerdem spielt für mich, gerade auch als Kreistagskandidatin, der Ausbau des öffentlichen WLANs im ganzen Kreis eine wichtige Rolle.

Den „alten Hasen“ in der Stadtverordnetenversammlung bin ich gewachsen,...

...weil ich als Neuling andere Perspektiven auf bestimmte Themen habe und neue Ideen mit einbringen kann. Außerdem bin ich kompromissbereit und lasse mich von sachlich guten Argumenten durchaus auch mal überzeugen.

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Quelle: op-online.de

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