600 Nachwuchs-Brandlöscher eilends in die Kulturhalle verfrachtet

Brachialer Zeljko wütet: Wehr räumt Zeltlager

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Statt im Zeltlager zu übernachten, campierten die 600 Teilnehmer des Kreisjugendfeuerwehrtages der Gewalt des Sturmtiefs wegen in Alsbach-Hähnleins Sport- und Kulturhalle.

Darmstadt-Dieburg - Die Gewalt des Sturmtiefs Zeljko führte am Freitag zu einem abrupten Ende des Zeltlagers in Alsbach-Hähnlein anlässlich des Kreisjugendfeuerwehrtags Darmstadt-Dieburg. Gegen 23.45 Uhr wurde es vollständig evakuiert.

Rund 600 Jugendliche samt Betreuer wurden von dem Zeltplatzgelände nahe der Kompostierungsanlage zwischen Alsbach und Hähnlein in die nahegelegene Sport- und Kulturhalle Hähnlein gebracht. Aus der Kernstadt Babenhausen waren sieben und aus Harpersthausen und Langstadt 15 Jugendfeuerwehrleute dabei.

Das aufziehende Unwetter veranlasste die Lagerleitung dazu, die Jugendlichen vorsorglich aus dem Zeltlager zu holen. Dazu standen Mannschaftstransportfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW bereit. Der Feuerwehr-Nachwuchs konnte ohne Zwischenfälle in die Notunterkunft gebracht werden. Gerade noch rechtzeitig, denn noch während der Evakuierung setzten Sturmböen und Starkregen ein.

Kreisjugendfeuerwehrwartin Carina Hoeft zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Durch stetige Beobachtung der Wetterentwicklung von der Lagerleitung und dem Deutschen Wetterdienst konnte die Räumung rechtzeitig eingeleitet werden.

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Die sturmumtoste Nacht verbrachten alle Teilnehmer in der Notunterkunft. Schäden an Zelten und den zurückgelassenen persönlichen Gegenständen sind nicht bekannt. Alsbach-Hähnleins Bürgermeister Georg Rausch und Kreisbrandinspektor Ralph Stühling begleiteten die Evakuierungsmaßnahmen vor Ort. (tm )

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