Landkreis Darmstadt-Dieburg

Größtes Bevölkerungswachstum seit 20 Jahren

Dieburg - Im vergangenen Jahr hatte der Landkreis Darmstadt-Dieburg den größten Bevölkerungszuwachs seit 1993 zu verzeichnen. Und dabei hat Dieburg allen Grund zur Freude: Es gehört mit einem Plus von 271 Einwohnern zu den Gewinnern im Landkreis.

Im vergangenen Jahr hatte der Landkreis Darmstadt-Dieburg den größten Bevölkerungszuwachs seit 1993 zu verzeichnen. Die Einwohnerzahl stieg 2014 um 2 559 Menschen auf 287 966 Kreisbewohner. Das geht aus den Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes vor, die Landrat Klaus Peter Schellhaas jetzt vorgelegt wurden. „Die positive Entwicklung unseres Landkreises setzt sich damit fort“, kommentiert der Landrat die Zahlen zufrieden. Seit 2009 steigt die Einwohnerzahl des Landkreises jährlich.

Von den 21 Kommunen des Landkreises steht Dieburg mit einem Plus von 271 Personen mit an der Spitze in Sachen Bevölkerungsgewinn. Stärke Gewinne verzeichneten nur Weiterstadt (+488), Griesheim (+285) und Pfungstadt (+279). Auch Seeheim-Jugenheim steht gut da und kann sich über ein Bevölkerungs-Plus von 200 freuen.

Grund für das Bevölkerungswachstum war eine sehr große Zahl von Zuzügen. Es ereigneten sich 2 615 mehr Zuzüge als Wegzüge. Diese positive Entwicklung geht vor allem auf die nichtdeutsche Bevölkerung zurück. Es wanderten erheblich mehr Nichtdeutsche in den Landkreis zu als aus dem Landkreis fort (+2 503).

Bereits seit 2006 wächst in Griesheim jährlich die Einwohnerzahl deutlich an. In Eppertshausen, Erzhausen, Griesheim, Groß-Zimmern, Reinheim und Weiterstadt waren 2014 sowohl die natürliche Bevölkerungsentwicklung als auch der Wanderungssaldo positiv. Ein positives Wanderungsergebnis hatten insgesamt 21 Kommunen. In 14 Kommunen ereigneten sich jedoch mehr Sterbefälle als Geburten.

Einwohnerverluste gab es lediglich in Groß-Umstadt mit einem Minus von 141 und in Fischbachtal (-3). In Groß-Umstadt waren sowohl die natürliche Bevölkerungsentwicklung als auch der Wanderungssaldo negativ. Bei der deutschen Bevölkerung gab es einen vergleichsweise geringen positiven Wanderungssaldo (+112 Personen), in den Jahren zuvor war der Saldo sogar negativ. Der Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung im Landkreis war auch im Jahr 2014 negativ. Es gab insgesamt 117 weniger Geburten als Sterbefälle. Die natürliche Bevölkerungsentwicklung der Nichtdeutschen war im Jahr 2014 im Kreis hingegen mit einem Geburtenüberschuss von 83 Menschen positiv. (kl)

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