Polizei will besondere Präsenz zeigen

Der Rummel beginnt - 66. Heinerfest in Darmstadt

+
Das Heinerfest in Darmstadt lockt jedes Jahr tausende Besucher an.

Darmstadt - Das Darmstädter Heinerfest gehört zu den vielfältigsten Innenstadtfesten in Deutschland. Es lockt vor allem mit vielen kulturellen Veranstaltungen. Die Polizei will mit zahlreichen Beamten für Sicherheit sorgen.

"Kommt alle!" lautet seit jeher das Motto des Darmstädter Heinerfestes. Mehrere Hunderttausend Besucher dürften auch in diesem Jahr der Aufforderung folgen. Rund um das Schloss warten vom 30. Juni bis zum 4. Juli Fahrgeschäfte, Bier- und Weingärten sowie jede Menge kulturelle Veranstaltungen. Mit Nervenkitzel, Kultur und Kinder-Karussells gehört das Heinerfest zu den vielfältigsten Innenstadtfesten Deutschlands. Mehr als 200 Schausteller kommen.

Dass sich einer der Schaustellerwagen in der Nacht zum Dienstag unfreiwillig in Bewegung setzte und der Polizei zufolge zwei andere Wagen beschädigte, dürfte der Feierlaune keinen Abbruch tun. Kleine und große Heiner - so der Spitzname der Darmstädter Bevölkerung - können zwischen rund 150 kostenlosen Veranstaltungen wählen, darunter Spiele für Kinder sowie Kunst für Erwachsene mit Mundartlesungen, Ausstellungen, Theater und Filmvorführungen.

Auch Darmstadts Partnerstädte präsentieren ihre Spezialitäten. "Noch mehr Heiner geht wohl kaum", schreibt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) in seinem Grußwort. Seit 1951 findet das Heinerfest bereits zum 66. Mal statt. Abschluss des Festes ist traditionell ein Feuerwerk am Montagabend.

Luca Hänni und Namika auf Schlossgrabenfest: Fotos

Die Polizei ist nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen beim Schlossgrabenfest im Mai besonders wachsam. "Wir werden mit zahlreichen Kräften vor Ort sein und überall Präsenz zeigen, wo das Gedränge groß ist", sagte eine Sprecherin. Genaue Angaben zur Zahl der Einsatzkräfte machte sie nicht. Für eine terroristische Bedrohung gebe es keine konkreten Hinweise. (dpa)

Hunderttausende Menschen beim Schlossgrabenfest

Kommentare