Zwei Raubüberfälle und eine Körperverletzung

Krimineller schlägt dreimal in einer Nacht zu

Darmstadt - Zwei bewaffnete Raubüberfälle und eine gefährliche Körperverletzung begeht ein 20-Jähriger in der vergangenen Nacht. Die Polizei kann ihn bereits heute Mittag dingfest machen.

Gleich drei Verbrechen hat sich ein 20-Jähriger in der vergangenen Nacht zu Schulden kommen lassen: zwei bewaffnete Raubüberfälle und eine gefährliche Körperverletzung gehen auf sein Konto. Noch im Laufe der Nacht konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter ermitteln und ihn bereits am Mittag festnehmen. Der 20-jährige Mann steht im Verdacht, gestern gegen 0.20 Uhr eine Spielhalle in Eberstadt überfallen zu haben. Dort soll er aber trotz gezogener Waffe keine Beute gemacht haben. Nur fünf Minuten später soll der mutmaßlich gleiche Täter sein Glück in einem Imbiss versucht haben. Auch hier soll er Geld gefordert haben. Zudem soll er mit der Waffe gegen den Kopf des Betreibers geschlagen haben. Der Täter soll, nachdem der Betreiber flüchten konnte, die gesamte Registrierkasse aus der Verankerung gerissen haben und mit seiner Beute geflüchtet sein.

Bei der ersten polizeilichen Ermittlung ergaben sich schnell Hinweise auf den 20-jährigen Tatverdächtigen aus Alsbach-Hähnlein. Einen wichtigen Hinweis konnte ein Taxifahrer geben. Er berichtete von einer Körperverletzung gegen ihn in der gestrigen Nacht und gab eine Personenbeschreibung ab, die auf den Täter der Raubstraftaten passte. Die Ermittler konzentrierten sich in der Folge darauf, den jungen Mann zu finden und festzunehmen.

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde die Wohnanschrift des Mannes am Donnerstagvormittag von Spezialkräften durchsucht. Der Tatverdächtige war zu dieser Zeit nicht zu Hause. Bei der weiteren Ermittlung im Bereich Groß-Gerau wurde er aber gefunden und ließ sich widerstandslos festnehmen. Ob der 20-Jährige bei seinen Taten noch Komplizen hatte, müssen die weiteren Ermittlungen, die derzeit andauern, zeigen.

ses

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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