Autos unter falschem Namen zugelassen

Polizei fasst 146.000-Euro-Betrüger 

Darmstadt - Staatsanwaltschaft und Polizei werfen einem 34-jährigen Mann mehrere Unterschlagungen, Betrügereien und Urkundenfälschungen vor.

Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Beschuldigte im Juli drei Autos im Gesamtverkaufswert von rund 146.000 Euro auf fremden Namen zugelassen und unterschlagen haben. Zudem stellte sich im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen heraus, dass er bereits Ende des vergangenen Jahres ein weiteres Fahrzeug unter fremden Namen angemietet und unterschlagen hatte. Im Zusammenhang mit den Taten werfen ihm die Ermittler auch zahlreiche Urkundenfälschungen und die Verletzung des Briefgeheimnisses vor. Die Polizei stellte zwei der drei Fahrzeuge sicher. Das dritte Fahrzeug wurde ins Ausland veräußert.

Kurioserweise musste der bereits mehrfach polizeibekannte Mann nicht zur Fahndung ausgeschrieben werden. Er stellte sich am vergangenen Freitag  selbst, als er sich über die Beschlagnahmung der Fahrzeuge beschweren wollte. Er wurde sofort in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. (dani)

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Rubriklistenbild: © dpa

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