Grube Messel

Fossilien viel älter als bisher angenommen

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Das berühmte Urpferdchen aus der Grube Messel ist viel älter als zunächst angenommen.

Frankfurt/Messel - Das Senkenberg Forschungsinstitut hat herausgefunden, dass die Fossilien aus der Grube Messel erheblich älter sind als angenommen. Dank welcher Technik die Wissenschaftler das Alter exakter berechnen konnten.

Die Fossilien aus der Grube Messel bei Darmstadt sind eine Million Jahre älter als angenommen. Nach einer neuen Datierungsmethode ist das heutige Unesco-Weltnaturerbe nicht wie angenommen vor 47 Millionen Jahre entstanden, sondern vor 48 Millionen Jahre, wie das Senckenberg Forschungsinstitut Frankfurt am Mittwoch mitteilte.

Berühmt aus der Grube Messel ist das Urpferdchen. "Das hat einen entscheidenden Einfluss, wenn die Fossilien mit anderen Funden verglichen werden", erklärte einer der Mitarbeiter, der Paläontologe und Geologe Olaf Lenz. "Wir sind in ein anderes Zeitalter gerutscht." Die Grube Messel stammt nach den Berechnungen aus dem Untereozän und nicht aus dem Mitteleozän.

Forscher entdecken spektakuläre Fossilien

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Bei der Datierung verknüpften nach Senckenberg-Angaben Forscher erstmals Pflanzenpollen mit astronomischen Zyklen sowie Altersdatierungen an Gesteinen. Entstanden sein soll die Grube Messel bei einem Vulkanausbruch. Nachdem der Krater mit Wasser gefüllt war, wurde der See zur tödlichen Falle. Ertrunkene Tiere sanken laut Lenz in die sauerstofffreie Tiefe, wo sie nicht verwesten.

(dpa/san)

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