Übernahme

Verlagsgruppe Rhein-Main kauft "Darmstädter Echo"  

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Die Tageszeitung "Darmstädter Echo" wurde verkauft.

Darmstadt - Die unter sinkender Auflage und rückläufigen Einnahmen leidende Tageszeitung "Darmstädter Echo" wird verkauft.

Die Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) übernimmt die Echo-Mediengruppe, die das Blatt aus Südhessen mit seinen regionalen Ausgaben produziert. Das teilte die VRM am Montag mit. Über den Preis wurden zunächst keine Angaben gemacht. Das "Echo" hatte zuletzt angekündigt, in einer umfassenden Sanierung mehr als die Hälfte der Stellen vor allem in den Verlagsabteilungen zu streichen.

"Wir bedauern die Entwicklungen bei unserem Nachbarn", sagte VRM-Geschäftsführer Hans Georg Schnücker. Mit dem Kauf könne jedoch die publizistische Vielfalt gewährleistet werden. Außerdem blieben durch die künftige Zusammenarbeit beide Unternehmen wirtschaftlich stabil. Das Kartellamt muss dem Kauf noch zustimmen.

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

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Die "Echo"-Belegschaft wurde in einer Mitarbeiterversammlung über den Verkauf informiert. Die VRM gibt neben der "Allgemeinen Zeitung" auch die Tageszeitungen "Wiesbadener Kurier" und "Wiesbadener Tagblatt" und in Rüsselsheim die "Main-Spitze" heraus. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe bereits vollständig den Verlag des "Gießener Anzeigers" übernommen.

(dpa/san)

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