Erlös fließt in den Kampf gegen Kinderleukämie

Benefizradeln voller Hoffnung

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Das Team um Cheforganisator Helmut Schelter (3. v. l.) bereitet aktuell die „Hoffnungstour“ vor. Sie startet am Sonntag, 14. Juni, auf dem Marktplatz. Anmeldungen sind noch möglich.

Dieburg - Es ist die insgesamt neunte Auflage des vom Dieburger Helmut Schelter organisierten Benefizradelns und die zweite unter dem neuen Namen: Am Sonntag, 14. Von Jens Dörr

Juni, schwingen sich wieder die Teilnehmer der „Hoffnungstour“, die bis 2013 noch „Kleine Tour der Hoffnung“ hieß, auf die Drahtesel. Auf drei Strecken von 33, 66 und 99 Kilometern Länge treten sie für leukämiekranke Kinder in die Pedale. Bei den Machern herrscht vor allem eins: Vorfreude. „Immer mehr Unternehmen und Kommunen bringen sich ein, intern nehmen mir die Crewmitglieder immer mehr Aufgaben selbstständig ab“, ist Schelter glücklich über den Einsatz im eigenen Team, aber auch der Gönner, die im Vorfeld oder im Nachhinein größere Summen spenden, sowie der Gastgeber bei den Zwischenstationen.

Eine solche ist in diesem Jahr etwa bei „Hosen-Dreher“ in Ober-Roden zu finden, wo alle drei Touren zu unterschiedlichen Zeitpunkten Halt machen, für Aufmerksamkeit rund um ihr Anliegen sorgen und sich zugleich stärken. Die Tourer (66 Kilometer) und die Sportler (99 Kilometer, hier ist ein Rennrad vonnöten) schnaufen zudem an der Gärtnerei Trippel in Schaafheim durch. Jene, die fast 100 Kilometer weit fahren, machen zudem Rast an der römischen „Villa Haselburg“ nahe Höchst im Odenwald.

Auch unter dem noch recht neuem Namen ist die Dieburger Veranstaltung eine Version der „Tour der Hoffnung“, bei der alljährlich Prominente im Kampf gegen Kinderleukämie in die Pedale treten. Die große „Tour der Hoffnung“ findet in diesem Jahr vom 19. bis 23. August mit einem Prolog in Gießen und weiteren Etappen in Baden-Württemberg inklusive Trip ins französische Straßburg statt. Bundesweit kamen seit Bestehen der „Tour der Hoffnung (31 Jahre) bislang 32 Millionen Euro zusammen. Die Crew um Schelter, der selbst nicht aufs Rad steigt, sondern in ein Begleitfahrzeug, sich ansonsten auf die Tourführer Edgar Gutmann, Thomas Daum (beide 33 Kilometer), Roland Gürtler, Harald Vetter (beide 66 Kilometer), Claus Stüber und Helmut Bingel (beide 99 Kilometer) verlässt, erstrampelt mit ihrer „Hoffnungstour“ regelmäßig mehrere tausend Euro. Beim vergangenen Mal waren es etwas mehr als 5 000 Euro. Davon profitieren leukämiekranke Kinder und Jugendliche in der Darmstädter Kinderklinik.

In Dieburg startet die „Hoffnungstour“ in diesem Jahr erneut um 9 Uhr auf dem Marktplatz, die Abfahrten finden zwischen 9.30 und 10 Uhr statt. Anstelle einer Startgebühr wird im Rahmen der Anmeldung (www.kleinetourderhoffnung.de, direkt vor dem Start oder unterwegs an einem der Haltepunkte) um eine Spende gebeten. Ab 20 Euro wird auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Spenden kann auch jeder, der nicht mitfährt (Sparkasse Dieburg, BLZ 50852651, Konto 333 333 37). Sponsoren haben auch diesmal im Voraus die Kosten für Genehmigungen, Versicherungen, Begleitfahrzeuge und Sicherheitsdienste übernommen. Das gilt auch für die Bewirtung und Verpflegung unterwegs. Zurückkehren werden die Gruppen zwischen 14 und 16 Uhr -– und im Schlossgarten beim Trapezteichfest gemeinsam ihren Abschluss feiern.

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