Zeit für Ideen und Kritik

CDU-Bürgermeisterkandidat Renee Exner lädt zu Vereinsfrühstück

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Die Buchungszahlen der Römerhalle durch die heimischen Vereine ist rückläufig. Die Dieburger sollen „ihre Hall“ wieder mehr nutzen, wünscht sich CDU-Bürgermeisterkandidat Renee Exner.

Dieburg - Für Renee Exner, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der CDU, steht fest: „Wenn man wissen möchte, was die Menschen bewegt, muss man sie bloß ansprechen. Am Bürger „vorbei zu entscheiden“, wie er es nennt, kommt für den 43-Jährigen nicht infrage. Um zu erfahren, was sich etwa die Mitglieder der Vereine und Institutionen sowie andere Engagierte für die Zukunft wünschen, hat Exner am Samstag zum ersten „Dieburger Vereinsfrühstück“ geladen.

„Bei dem Treffen möchte ich mich mit Vertretern unserer Vereine unterhalten und Informationen darüber sammeln, was die Aktiven unserer Stadt bewegt“, hatte er zuvor betont. Rund 50 Aktive haben diese Gelegenheit dann auch genutzt, um mit dem Bürgermeisterkandidaten persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Idee dazu hatte Exner am Esstisch zu Hause: „Dort sprechen wir, wie so viele Familien, schließlich täglich über all das, was uns beschäftigt.“ Und dabei, weiß er, werde wenn nötig kein Blatt vor den Mund genommen. In ähnlich unbefangener Atmosphäre möchte Exner das Vereinsfrühstück nun als einen Termin für Austausch und Anregungen fest etablieren.

Zur Premiere hatte er außer Brezen und Weißwürsten eine Liste mit Ideen und Anregungen für seine Gäste dabei. Ganz oben habe dabei das Stichwort „Ehrenamtstag“ gestanden. Es sei ihm ein besonderes Anliegen, dass Ehrenamtliche in Dieburg einen „eigenen Tag“ bekommen. Er plane, an diesem Tag all jene Dieburger, die sich besonders um die Gemeinschaft verdient gemacht haben, einzuladen.

Auch über die Römerhalle hat Exner mit seinen Gästen beim Vereinsfrühstück gesprochen. Die Buchungszahlen der Halle, die ursprünglich vor allem als Halle der Vereine gedacht war, seien seit Jahren rückläufig, wie eine Statistik belege. „Gemeinsam mit den Vereinsvertretern möchte ich herausfinden, woran das liegt und was getan werden muss, damit die Dieburger ihre Halle in Zukunft gerne nutzen“, sagt der Bürgermeisterkandidat.

Pläne für den Erhalt des Hallen- und Trainingsbads hat Exner ebenfalls vorgestellt. Ihm schwebt eine Crowdfunding-Aktion vor. Zusammen mit dem Wassersportverein, dem Kreis und Bürgern will er eine Strategie entwickeln, mit der man die Existenz des Bads über diese innovative Art der freiwilligen Finanzierung sichern kann.

Einen weiteren Punkt, der ebenfalls bereits auf Exners Agenda steht, haben die Gäste der Veranstaltung am Samstag von sich aus angesprochen: Den Wunsch nach einem Hotel in Dieburg. Zwar bestünden Übernachtungsmöglichkeiten, so die Vereinsvertreter. Ein paar Zimmer reichten jedoch nicht, wenn etwa Sportwettkämpfe oder Turniere anstehen, bei denen eine größere Anzahl von Gästen untergebracht werden müsse. Das sieht auch Exner so: „Ob für Vereinsaktivitäten oder Familienfeste – wir brauchen ein Hotel, in dem auch mal ein paar mehr Leute übernachten können“.

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