Fechenbach-Ambiente immer beliebter

Heiraten ist mit Schloss noch schöner

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Hier sind Rebecca und Michael Hechler auf dem sonnigen Weg durch den Fechenbach-Park mitten hinein ins Eheglück.

Dieburg - Für die meisten Menschen ist es der schönste Tag im Leben: der Hochzeitstag. In Dieburg wird der Ringetausch im romantischen Ambiente von Schloss Fechenbach immer beliebter. Eheschließungen sind aber nur ein kleiner Teil der Aufgaben des Standesamts.

In allen Kommunen des Bezirks sind die Dieburger allerdings am heiratsfreudigsten. Im April 2010 übernahm das Dieburger Standesamt im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit auch die Standesamtsaufgaben für die Gemeinden Messel, Eppertshausen und Münster. Im Sommer 2012 kamen auch die Aufgaben von Groß-Zimmern hinzu. Immer zu Beginn des Jahres zieht das Dieburger Standesamt Resümee über seine Arbeit.

Zu den Hauptaufgaben eines Standesamtes gehören neben Trauungen auch die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen sowie Namensänderungen. Da Geburten an den Orten gemeldet werden, an denen sie stattfinden, hat sich für die Eltern der Gemeinden Messel, Eppertshausen, Münster und Groß-Zimmern vermutlich kaum etwas geändert. Vor und nach dem Zusammenschluss der Standesämter wurden die Kinder in den Krankenhäusern der Region zur Welt gebracht und dort gemeldet. Da es jedoch seit Sommer 2014 im Dieburger St. Rochus Krankenhaus keine Geburtsstation mehr gibt, hat sich die Statistik von rund 300 Geburten pro Jahr auf nur noch eine Handvoll Hausgeburten und Nachbeurkundungen von Geburten im Ausland reduziert.

Das Standesamt ist auch für die Verwaltung von Einbürgerungen verantwortlich . Dies waren im vergangenen Jahr 44 Einwohner in Dieburg und 15 in Münster.

Der formelle Akt der Sterbebeurkundungen – im letzten Jahr 293 – wird zumeist vom Bestatter für die Hinterbliebenen übernommen. Lediglich für die Anmeldung der Trauungen und gegebenenfalls für die Trauung selbst, geht es nach Dieburg. Dabei springt ins Auge, dass die Dieburger 2015 mit 52 Trauungen am heiratsfreudigsten waren, gefolgt von Münster (49 neue Ehepaare), Groß-Zimmern (48), Eppertshausen (23) und Messel mit zehn Eheschließungen. Hinzu kommen 26 Trauungen von Paaren aus anderen Gemeinden.

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Die Zahlen haben sich in den letzten Jahren so gut wie nicht verändert. Die Trauungen in der Heimatkommune, die auf besonderen Wunsch nach wie vor möglich sind, werden von den Dieburger Standesbeamtinnen oder den örtlichen Bürgermeistern und deren Standesbeamten vorgenommen.

Auch Schloss Fechenbach hat sich als beliebte Kulisse für Hochzeiten etabliert. Rund die Hälfte der dortigen Trauungen, die freitags und an gesondert ausgewiesenen Samstagen stattfinden, werden von Paaren gebucht, die aus der weiteren Region kommen. Hier kommten eine zusätzliche Verwaltungsgebühr und die Kosten für die Anmietung der Ambienteräume hinzu. Die Gebühren für eine Trauung, die möglichen Trautermine für Schloss Fechenbach und alle Details zu den Formularien und Gebühren finden sich unter www.dieburg.de. Gerne geben die Mitarbeiter des Standesamtes auch telefonisch Auskunft unter  06071 2002-101, -102, -103 und -104. - (eha)

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