Oberstufenschüler der ADS wirken mit

Jungradler auf dem Weg zum digitalen Plan

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Eine Woche lang haben Oberstufenschüler der ADS ihren eigenen Schulradweg analysiert. Die Ergebnisse fließen bei der Digitalisierung des Radwegenetzes mit ein. 

Dieburg - Heute ist es wieder soweit: Viele Hobbyradler führen am 1. Mai traditionsgemäß ihren Drahtesel zum ersten Mal an die frische Luft. Da ist es von Vorteil, wenn man gutes Kartenmaterial dabei hat. Das kann auch – zunehmend – digital sein. Von Lisa Hager

Auch Schulradwege werden digitalisiert, um sie per Smartphone abrufen zu können. Dabei haben jetzt Jugendliche der ADS mitgewirkt.

Seit 2011 existiert für den Kreis Darmstadt-Dieburg ein digitaler Radwegeplan, der eigens auf Schulwege ausgerichtet ist. Er wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und von den beteiligten Planern kontinuierlich optimiert. In diesem Plan sind 21 Schulstandorte mit Schulen in öffentlicher Trägerschaft erfasst.

Ziel des digitalen Radwegenetzes ist es, besonders sichere Wege auszuweisen, um mehr Schüler aufs Rad zu bringen und den Eltern Ängste zu nehmen. Mit dieser Aufgabe sollen allerdings die defizitären kommunalen Haushalte möglichst wenig belastet werden. Deshalb arbeiten auf freiwilliger Basis auch weiterführende Schulen an der Verwirklichung des von Land und Kreis unterstützten Projekte – gemeinsam mit Firmen, die sich auf die Mobilität von Schülern spezialisiert haben.

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An Dieburgs Alfred-Delp-Schule werden Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung im Rahmen des Zertifikates Schule und Gesundheit großgeschrieben. Deshalb hat das Oberstufengymnasium jüngst zwei Termine anberaumt, an denen 20 freiwillige Schüler – begleitet von einigen Lehrkräften – mit den professionellen Verkehrsplanern an dem Projekt getüftelt haben. Dabei konnten sie ihr schülerspezifisches Know-How zur Verfügung stellen: Im Lauf einer Woche haben sie ihre eigenen Schulradwege dokumentiert und die Ergebnisse beim zweiten Treffen medial präsentiert.

Die Profi-Planer waren von dem Engagement und den Leistungen der Schüler sehr angetan. Die Ergebnisse sollen den jetzigen, aber – wegen der zunehmenden Digitalisierung des Alltags – vor allem auch den künftigen Schülern des Landkreises zugutekommen.

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