Getränkemarkt Braunwarth:

Erinnerungen an „Katakomben“

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Alles vereint auf einem Foto: Dennis Braunwarth, Ideengeber und Organisator von „Braunwarth’s Wochenenden“ mit Bierkrug, Weinflasche und Äpplerkrug.

Dieburg - Der Name allein verspricht bereits allerhand: „Braunwarth’s Henkel-, Bembel- & Wein-Wochenenden“ heißen die Veranstaltungen im Hof des gleichnamigen Dieburger Getränkemarkts in der Zuckerstraße, die an den kommenden beiden Wochenenden das Stadtleben bereichern sollen. Von Jens Dörr

Vom 4. bis 6. September stehen neben Unterhaltungsmusik Äppler und Wein im Mittelpunkt des flüssigen Gaumenschmauses, vom 11. bis 13. September versprechen die Organisatoren churfränkische Bierspezialitäten. Hinter „Braunwarth’s Wochenenden“ steckt insbesondere Dennis Braunwarth. „Es war seine Idee, er ist da sehr kreativ“, lobt sein Vater Eric Braunwarth, während der Junior zunächst erläutert, weshalb in Kürze an gleich sechs Tagen Action in den alten Brauerei-Hof der ehemaligen Löwen-Bräu einkehren soll. „Wir wollen Leben und Kultur in Dieburg wieder aufblühen lassen“, sagt Dennis Braunwarth.

Womöglich wird der Hof in der Innenstadt künftig ein neuer Veranstaltungs-Hotspot. „Da wird auf jeden Fall noch einiges kommen“, verspricht schon mal Eric Braunwarth.

Dass er und insbesondere sein Sohn guten Mutes nach vorn und auf die kommenden beiden Wochenenden blicken, hängt auch mit den Erfolgen der jüngeren Vergangenheit zusammen: Im vergangenen Jahr veranstalteten die Braunwarths erstmals ein „Hoffest“ am selben Ort. „Die Resonanz war richtig gut“, schaut Dennis Braunwarth zurück. Die Dieburger strömten damals förmlich zu jenem Ereignis, das unter dem Namen „117 Jahre - rund kann jeder“ stattfand. Höhepunkt im vergangenen Jahr war ein Konzert der Rockband Sushiduke um den Dieburger Frontmann Heiko Elger. Allein da zählten die Macher 1000 Gäste.

Gute Erfahrungen machte die Location auch an Fastnacht 2014 und 2015, als sie trotz der an den tollen Tagen bekanntlich niedrigen Temperaturen im Freien zum Feiern lockte. Auch da strömten die Massen. Fastnacht ist ein Selbstläufer“, sagt Braunwarth. All das motivierte dazu, auch in diesem Jahr Neues zu wagen und damit ein wenig auch wieder die alten „Katakomben“ aufleben zu lassen: Die befanden sich einst im Wohnhaus der Braunwarths und waren ein beliebter Treffpunkt fürs gesellige Beisammensein.

Die besten Bier-Weltrekorde

„Braunwarth’s Wochenenden“ finden derweil zwar im Freien statt, nass wird im Fall der Fälle jedoch niemand. Unter anderem eine 16 auf sechs Meter große Überdachung sorgt für Schutz. Gefeiert werden soll an den Freitagen ab 18 Uhr, an den Samstagen ab 17 Uhr sowie an den Sonntagen ab 10 Uhr. Freitags sorgt jeweils „Bucky aus dem Spessart“ als Alleinunterhalter für Freude, an den anderen Tagen kommt die Musik aus der Konserve. „Die Leute sollen sich in Ruhe unterhalten können“, sagt Eric Braunwarth, der wie sein Sohn diesmal ein recht gediegenes Ambiente verspricht.

In Sachen Getränke ist der Name Programm. Am ersten der beiden Wochenenden gibt es neben dem festlichen Standardangebot unter anderem Äppler aus Bembeln, exklusive Weine des Weinguts Thomas Rauschkolb (Wachenheim) und am Sonntag eine Weinprobe mit dem gleichnamigen Winzer. Am zweiten Wochenende gibt es Bierraritäten der Miltenberger Brauerei Faust, Meterbier und am Sonntag eine große Bierprobe. Für die Speisen sorgt das Team um Römerhallen-Wirt Tobias Niestatek. Wer mag, kann sich vorab Sitzmöglichkeiten reservieren (06071 /22273).

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