Finanzielle Entlastung für Stadt und Verein

18.000 Euro für Kabinenanbau der DJK

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Frohe Kunde überbrachte DJK-Vorsitzender Oliver Löw beim Neujahrsempfang der DJK.

Dieburg -  Beim Neujahrsempfang der Grün-Weißen vermeldete der Vorsitzende des SV DJK Viktoria Oliver Löw einen saftigen Zuschuss vom Kreis für den Kabinenanbau, der den Verein und die Stadt Dieburg finanziell entlastet. 2016 stehen zudem einige personelle Änderungen an. Von Jens Dörr

Für den Weihnachtsmann ist es bei Neujahrsempfängen gemeinhin schon deutlich zu spät – mit einem virtuellen Sack voller Geldscheine überraschte Oliver Löw, Vorsitzender des SV DJK Viktoria, am Sonntag aber die rund 80 Gäste beim Empfang der Grün-Weißen. Denn Löw brachte frohe Kunde: Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat dem inzwischen wieder auf 650 Mitglieder angewachsenen Sportverein einen Zuschuss in Höhe von 18.000 Euro bewilligt, der zur Hälfte in den städtischen Säckel fließt. Denn die Stadt Dieburg unterstützt die DJK maßgeblich beim Kabinen- und Sanitäranlagenanbau (wir berichteten), mit dem einerseits insbesondere die Fußball-Teams des Traditionsklubs, andererseits aber auch weitere Nutzer des städtischen Sportplatzes am Schlossgarten bessere infrastrukturelle Bedingungen erhalten.

Auf einen Einweihungstermin wollte sich Löw am Sonntag noch nicht festlegen; gen Sommer aber könnte womöglich auch der Innenausbau fertig sein. Klar sei hingegen von Beginn an gewesen: Gibt es weitere Zuschüsse, teilen Verein und Stadt sie untereinander auf. Um 9.000 Euro entlastet die Bewilligung des Kreiszuschusses nun den Dieburger Haushalt 2016. Löw würdigte in der Hauptrede des Sonntags den Anbau als „positives Beispiel für die Zusammenarbeit eines Vereins mit der Kommune“ und ging in der DJK-Halle, die normalerweise für Tischtennis und Gymnastik genutzt wird, für den Empfang aber festlich hergerichtet worden war (auch dank der bewirtenden, DJK-nahen Fastnachtsgruppe Schlappmailer), auch auf das zweite derzeitige Großprojekt des Vereins ein. „Wir werden das Soccerfeld ohne Kreditaufnahme bauen können“, teilte er mit.

Damit wird die DJK noch in diesem Jahr ein Minispielfeld mit Bande auf dem Areal zwischen Vereinsheim und Hauptplatz errichten lassen können. Dafür sammelte man schon 25.000 Euro an Spendengeldern ein. Am Sonntag kamen noch einmal 1.400 Euro hinzu, die in Olaf Magdanz, Steffen Huchstedt, Harald Fink und Beghin Vokshi vier Mitglieder des Altherrenteams an Löw übergaben. Im Frühjahr soll Baubeginn sein. Löw blickte überdies auf das Dreifachjubiläum in 2015 zurück, als der Verein 95 Jahre, die Tischtennis-Abteilung 60 Jahre und die Gymnastikabteilung 40 Jahre alt wurden. Auch das Fest zum Saisonstart, bei dem die DJK inzwischen stets ihre Mitglieder ehrt, sei sehr gut angenommen worden. 14 Juniorenteams habe man derzeit neben den beiden Aktiventeams und der Altherrenmannschaft im Fußball, „damit sind wir einer von zwei Vereinen im Kreis, der alle Klassen besetzt hat“.

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Der Vorsitzende wies allerdings auch auf die anstehenden Herausforderungen personeller Art hin: Rechner Michael Maurer stellt sein Amt zur Verfügung, ebenso zwei Mitwirkende des Bauausschusses. Der bisherige Platzwart kann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, die DJK arbeitet an einer dauerhaften Nachfolge. Zudem hat eine Hälfte des festen Wirtschaftsdienstes ihre Aufgabe abgegeben und auch der Förderverein würde sich über personelle Verstärkung freuen.Grußworte sprachen am Sonntag Pfarrer und Geistlicher Beirat Alexander Vogl, Dr. Harald Schönig für die Stadtverordneten und Bürger und Bürgermeister Dr. Werner Thomas.

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