Planung und Infoveranstaltung

Kreis zieht bei Heinemann-Schule das Tempo an

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Mit Plakaten am Eingang macht die Gustav-Heinemann auf ihre Lage aufmerksam.

Dieburg - Nach dem Artikel in unserer Montagsausgabe über das Sanierungschaos an der Gustav-Heinemann-Schule, hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg nun die vollständige Neuplanung der Arbeiten und deren schnellere Durchführung angekündigt. Von Jens Dörr 

Wie berichtet, wird die Schule für Schüler mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen bereits seit 2007 saniert. Zur langen Bauphase trugen später auftretender zusätzlicher Sanierungsbedarf, vor allem aber Baustopps, Umplanungen, Lieferengpässe und offenbar nicht voll ausgeschöpfte Möglichkeiten der Baufirmen besonders in den Ferien bei. Nach dem jüngsten, im Februar verhängten Baustopp ruhen die Bauarbeiten aufs Neue schon wieder seit mehreren Wochen. Auch in den derzeitigen Osterferien gibt es vor Ort keine Fortschritte. Zuletzt wurde vom Architekten gar von einer Gesamtdauer bis 2028 ausgegangen, sollten die Arbeiten ausschließlich in den Sommerferien stattfinden.

Nun lässt Schuldezernent Christel Fleischmann über Kreis-Pressesprecher Frank Horneff mitteilen, man sei dabei, „als Schulträger die Ausführung und Umsetzung der Arbeiten komplett neu zu planen“. Ziel sei es, „in den Ferien – und dabei insbesondere in den Sommerferien – gleichzeitig mehrere Arbeitspakete umzusetzen, also mehr parallel als seriell zu arbeiten.“ Das werde, so Horneff, „mit Sicherheit teurer werden und eine hohe Disziplin und Termintreue der dann beauftragten Firmen erfordern, aber es wird ganz bestimmt nicht bis 2028 dauern“. Wie lange sich die Heinemann-Schüler aber noch auf einer Baustelle lernen und spielen müssen, teilte der Kreis noch nicht mit. Dies könnte aus der neuen Planung hervorgehen, die zunächst nach den Sommerferien präsentiert werden sollte. „Diese neue Planung wird nun bereits nach den Osterferien vorgelegt“, stellt Horneff heraus. Und kündigt außerdem an: „Schuldezernent Christel Fleischmann wird versuchen, mit der Schulleitung einen Termin zu vereinbaren, bei dem er – gerne auch den Eltern – die Vorgehensweise des Kreises erläutern wird.“

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