28 Neuankömmlinge in Dieburg

Haus Hubertus jetzt Unterkunft für Flüchtlinge

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Das Waldhotel Haus Hubertus an der Altheimer Straße ist seit Donnerstagabend Unterkunft für Flüchtlinge.

Dieburg - Das Gros der auf Dieburg verteilten Flüchtlinge ist im Nordring untergebracht. Im ehemaligen Kloster im Minnefeld werden unbegleitete Minderjährige betreut.

Neu ist seit Donnerstag: Das ehemalige „Waldholtel Hubertus“ in der Altheimer Straße, das schon seit längerem leerstand, ist jetzt auch Unterkunft für Asylbewerber. Dort sind am Donnerstag 26 Flüchtlinge (meist Familien) aus Syrien, Eritrea und dem Irak eingetroffen. Zwei weitere Eriträer wurden noch im Nordring untergebracht. „Wir konnten alle 124 Menschen aus der letzten Regelzuweisung des Landes über den Landkreis verteilen, die uns für Donnerstag angekündigt wurden“, sagte Kreispressessprecher Frank Horneff auf Anfrage. Neben den erwähnten Personen, die auf Dieburg verteilt wurden, kamen zwei Afghanen in der bereits bestehenden Gemeinschaftsunterkunft in der Bahnhofstraße in Groß-Zimmern unter. Und 22 neue Schutzsuchende leben seit Donnerstag in einer Halle am Sportplatz in Braunshardt. Weitere Zuweisungen erfolgen nach Griesheim oder auch nach Pfungstadt. „Dort konnte ein Haus organisiert werden, das der Kreis mit Flüchtlingen belegen konnte“, sagt Horneff. Zuweisungen gab es außerdem nach Alsbach-Hähnlein, Groß-Bieberau und Groß-Umstadt. Damit sind derzeit rund 2 500 Flüchtlinge als Regelzuweisungen im Landkreis untergebracht.

Über die anstehenden Feiertage werden keine neuen Flüchtlinge im Landkreis ankommen. „Mit wöchentlichen Regelzuweisungen ist dann wieder ab der ersten Januar-Woche 2016 zu rechnen“, heißt es in der Kreispressestelle. Das größte Aufnahme-Soll haben weiterhin Weiterstadt und Pfungstadt. Auch für die Notunterkünfte, die der Landkreis auf Weisung des Landes in Weiterstadt und Seeheim-Jugenheim betreibt, ist über die anstehenden Weihnachtsfeiertage nicht mit Zuweisungen zu rechnen. „Das hat das Land Hessen bereits am Dienstag zugesichert“, so Horneff. In Weiterstadt waren am Mittwoch 243 Menschen und in der Notunterkunft in Seeheim-Jugenheim 152 Menschen untergebracht.

Fluchterfahrungen von Prominenten und Künstlern

eha

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