Stationen auch in Schaafheim, Rödermark, Villa Haselburg

Hoffnungstour feiert im Juni Jubiläum

+
Das Team um Cheforganisator Helmut Schelter (stehend 4. v. r.) bereitet aktuell das 10. Benefizradeln vor, das seit 2014 unter dem Namen „Hoffnungstour“ stattfindet und auch am 12. Juni wieder auf dem Dieburger Marktplatz startet. Im Rahmen des Besuchs unserer Zeitung überreichte Thomas Daum (stehend 3. v. r.) für die Vereinigte Volksbank in Dieburg einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Dieburg - Im Rahmen eines Jubiläums wollen am Sonntag, 12. Juni, wieder viele Menschen aus Dieburg und Umgebung Geld für den guten Zweck erradeln: Von Jens Dörr 

Zum zehnten Mal startet auf dem Marktplatz die federführend vom Unternehmer Helmut Schelter organisierte „Hoffnungstour“ (bis 2013 „Kleine Tour der Hoffnung“) und schickt die Teilnehmer auf drei unterschiedlich lange Strecken. Die Veranstaltung ist eine Version der großen „Tour der Hoffnung“ (10. bis 14. August im Raum Bremen/Oldenburg), an die auch die Spenden aus Dieburg gehen, ehe sie in der Regel wieder in die Region umverteilt werden. Zugute kam das mit der „Hoffnungstour“ erstrampelte Geld schon mehrfach leukämiekranken Kindern in der Darmstädter Kinderklinik, die 2015 mit 90 000 Euro bedacht wurde.

Der Erlös, der von Dieburg nach Gießen, dem Sitz der „Tour der Hoffnung“, überwiesen wird, stammt dabei aus verschiedenen Quellen. Einerseits spenden die Fahrer der 33, 66 und 99 Kilometer langen Strecken nach eigenem Gutdünken eine „Startgebühr“ und können sich ab einem Betrag von 20 Euro dafür eine Spendenbescheinigung ausstellen lassen.

Andererseits flankieren mehrere Unternehmen mit größeren Beträgen die gemeinnützige Veranstaltung. Im vergangenen Jahr kamen rund 7 000 Euro zusammen. Für die diesjährige Tour übergab kürzlich bei einem Treffen des Organisationsteams, dem neben Schelter noch 20 weitere Radsport-Freunde angehören, die Vereinigte Volksbank Maingau in Person von Thomas Daum mit 500 Euro die erste große Spende. Im Rahmen dieses Treffens wurde zudem bereits festgelegt, dass die „Hoffnungstour“ auch über ihr Zehn-Jahres-Jubiläum hinaus bestehen bleiben und auch 2017 an den Start gehen wird.

Spenden der Gönner (Überweisungen jederzeit auf das Sparkassen-Konto der Hoffnungstour mit der IBAN DE51 5085 2651 0033 3333 37) empfangen die Fahrer der Tour 2016 abermals auch bei den Gastgebern der Zwischenstationen. Dazu zählt erstmals das WERU Studio Marx in Rödermark.

Eine der Gruppen empfangen wird auch Eppertshausens Bürgermeister Carsten Helfmann, der gegen 11.30 Uhr am Rathaus auf die Teilnehmer der 33 Kilometer langen „Familienstrecke“ treffen wird. Die „Tourer“ (66 Kilometer) und die „Sportler“ (99 Kilometer) machen unter andere Halt bei der Gärtnerei Trippel in Schaafheim. Dort sind auch die Gemeinde Schaafheim und die Schaafheimer Raiffeisenbank Gastgeber. Die Sportler - hier sollte ein Rennrad mitgeführt werden, zudem herrscht auf allen Strecken Helmpflicht - führt es südlich von Dieburg hinaus zur Station bei Steuernagel & Lampert (Groß-Bieberau) und zur römischen Villa Haselburg bei Hummetroth.

Organisator Helmut Schelter wird die „Hoffnungstour“ abermals „nur“ im Begleitfahrzeug erleben, weiß die Touren bei seinen Guides aber in sicheren Händen. Die rechte Hand auf der Strecke bilden über 33 Kilometer Thomas Daum und Michael Becker, über 66 Kilometer Roland Gürtler und Kurt Bingel sowie über 99 Kilometer Lothas Kloos und Claus Stüber. „Alle drei Strecken sind mit jeweils 70 bis 90 Personen relativ gleich bestückt“, weiß Schelter aus Erfahrung. Spielt das Wetter mit, könnte die Tour zum Jubiläum die Zahl von 200 Teilnehmern überschreiten.

Gestartet werden die Touren zwischen 9.30 und 10 Uhr auf dem Dieburger Marktplatz. Zurück erwartet werden die Gruppen je nach Strecke zwischen 14 und 15.30 Uhr. Der Abschluss findet wie stets auf dem Trapezteichfest im Schlossgarten statt.

Kommentare