Am 8. Oktober steigt die „1. Dieburger Musiknacht“

Zur Premiere öffnen sogar die Katakomben

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Freuen sich auf die „1. Dieburger Musiknacht“: (von links) Evelin Allmann, Alexander Schäfer und Jasmin Sauerwein.

Dieburg - Das kulturelle Leben der Stadt wird am 8. Oktober ein Stück reicher: Dann steigt die „1. Dieburger Musiknacht“ mit Künstlern in zehn Locations der Innenstadt. Von Jens Dörr 

Eine davon ist der Marktplatz, wo die Lokalmatadoren von Van Baker & Band ein Open-Air-Konzert geben und mit den Besuchern zugleich ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Sogar die einst legendären „Katakomben“ beim Getränkemarkt Braunwarth eröffnen zur Premiere des neuen Events wieder. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Urheber der „1. Dieburger Musiknacht“ ist Alexander Schäfer. Er organisiert Musiknächte und Festivals beispielsweise in Bad Homburg, Idstein und Rimbach aber auch die „Groß-Umstädter Nacht“ und einige in weiteren Städten der Region. Vor ein paar Jahren zeichnete Schäfer zudem für eine Musiknacht in Dieburg verantwortlich, die aber in kleinerem Rahmen stattfand als das, was am 8. Oktober die Gersprenzstadt beleben soll. „1.200 Tickets gehen in den Vorverkauf, es wird darüber hinaus aber auf jeden Fall noch eine Abendkasse geben“, kündigt Schäfer an. Aufteilen werden sich die Besucher neben dem geschlossenen Open-Air-Areal auf dem Marktplatz und die „Katakomben“ in der Zuckerstraße auf acht weitere Lokale, die sich nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in der Innenstadt oder im Steinweg befinden.

Mit von der Partie ist am östlichen Rand der Zuckerstraße etwa Tobias Niestateks Bistro „Headquarters“. Dort versprechen Acoustic Storm Cover Rockmusik pur. Einige Meter weiter sorgt Marty Kessler mit Schlagern und Stimmungshits für Unterhaltung aus einem ganz anderen Genre. „Ich achte immer sehr darauf, dass wir alle Richtungen etablieren“, betont Urheber Schäfer. Das unterstreichen auch die von ihm vorgenommenen und mit den Lokalen abgestimmten Buchungen der anderen Gruppen: Im „Hopfensack“ etwa gibt es Latino Pop von Gypsy Princess, im „Schwarzen Löwen“ versprechen die regional recht bekannten Frankfurter von Desperado „Das Beste der letzten 30 Jahre“ und im „M 22“ sind die gerade in Dieburg, Groß-Zimmern und Münster durch mehrere Auftritte bekannt gewordenen, hier auch heimischen Musiker von Lehman 5 um Frontfrau Jennifer Heckner zu Gast.

Darüber hinaus spielen im Steinweg in der „Alten Backstubb“ von Engelbert „Berto“ Winter Dressinger Vintage Rock & Pop. In der „Stoawäjer Stubb“ als am westlichsten gelegenen Lokal der „1. Dieburger Musiknacht“ haben sich die Cover Kidzz Glitter-Rock der 70er Jahre vorgenommen.

Traffic Jam-Festival

In die Vorbereitungen zur „1. Dieburger Musiknacht“ eingebunden waren auch Jasmin Sauerwein („M 22“) und Gewerbevereinsvorsitzende Evelin Allmann. Sie unterstützten Schäfer insbesondere beim Ansprechen der infrage kommenden Lokale. Zudem achteten die Macher darauf, dass nur jene zum Zuge kommen, die Mitglied im Dieburger Gewerbeverein sind. „Dadurch hatten wir sogar einen Neueintritt“, freut sich Allmann.

Ihr Mann Gerd öffnet an der Musiknacht zudem zusammen mit Marc Hiltrop, Martin Schulz, Renee Exner, Dominik Preußner und Oliver Wittur einen Hütchenstand auf dem Marktplatz, dessen Verkaufserlös anschließend an die in Dieburg ansässige „Lebenshilfe“ gehen soll. Kulinarisch – etwa mit einem veganen Pfannengericht – beteiligt sich auch Heike Breithaupts „Mini-Café“ auf dem Marktplatz.

Tickets gibt es ab sofort beim Dieburger Anzeiger (Mühlgasse 3), in der Bücherinsel sowie allen teilnehmenden Locations. Im Vorverkauf kostet eine Karte, die am Abend selbst in ein Bändchen eingetauscht wird, elf Euro. An der Abendkasse kostet ein Ticket 14 Euro. Die Bands beginnen mit ihren Auftritten am 8. Oktober zwischen 19 und 21 Uhr. Wer wann genau loslegt – und noch mehr über die Bands – erfährt man im Programmheft, das ab sofort in allen beteiligten Locations zum Mitnehmen ausliegt.

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