Matineesingen zum Trapezteichfest

Regentropfen als Taktgeber

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Ließen sich von den Regenschauern am Sonntag nicht abschrecken: Die Dizzy Tunes, der Junge Chor der Sängerlust, boten auf der überdachten Bühne am Trapezteichfest Kostproben aus „We will rock you“. Das Queen-Musical wird im Herbst aufgeführt.

Dieburg -   „I’m singing in the rain“ hätte das Motto des Matineesingens beim Trapezteichfest am Sonntag im Schlossgarten sein können. Trotz launischen Wetters freuten sich die beteiligten Chöre über zahlreiche Zuhörer, die die Sonnen- zu Regenschirmen umfunktionierten. Von Lisa Hager 

Pünktlich zu Beginn der chormusikalischen Matinee setzte im Schlossgarten am Trapezteich strömender Regen ein, aber die Teilnehmer aus dem Umland ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach den Auftritten des gemischten Chors der Sängerlust gehörte die Bühne deren Jugend: Sie probt derzeit ja auch für den Musical-Triathlon, der im Herbst auf die Bühne der Römerhalle kommt. So konnten die Dizzy Tunes ihr Können schon mal am Trapezteichpublikum ausprobieren. Sängerlust und Freie Sängervereinigung managen das Trapezteichfest seit einigen Jahren gemeinsam und so kam natürlich auch die FSV als Mitgastgeber mit Gesang auf die Bühne. Derzeit proben die Freien Sänger schon für das Adventskonzert, das diesmal in der evangelischen Kirche stattfindet.

Zudem hatten noch der Kellersche Männergesangverein Dieburg, der Männergesangverein Münster und dessen neuer Chor Future Vox ebenso seine Auftritte wie der Volkschor Sängerbund Babenhausen, der endlich ein paar Sonnenstrahlen mitbrachte. Die Sänger des Gesangvereins Gundernhausen und der Dieburger Pop-Chor Con Fuego vervollständigten das Matinee-Programm. „Tischmusik“ gab es dann zur Mittagszeit vom Musikverein St. Peter und Paul.

Trotz der alles andere als idealen Witterungsbedingungen sah man gut gelaunte Gesichter bei Zuschauern, Auftretenden und fleißigen Organisatoren des Festes. Sängerlust-Voritzender Lothar Wolf nahm es gelassen: „Es gab ja schon Schlimmeres, einmal mussten wird das Fest sogar ganz absagen. Da wären wir sonst abgesoffen.“

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