Studierende vom Mediencampus

Dieburger Talente bei Berlinale

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Im Animationsfilm „Crossing Zombies“ bringt die Handy-Sucht vier Jugendlichen den Tod.

Dieburg/Berlin - Nicht nur Oscar-verdächtige Streifen flimmern diese und kommende Woche bei der Berlinale über die Leinwand – auch Dieburger Media-Studierende der Hochschule Darmstadt dürfen ihre Filme am Mittwoch, 17. Februar, bei den 66. Internationalen Filmfestspielen in Berlin präsentieren.

Im Rahmen von „Hessen Talents“ stellt die hessische Film- und Medienakademie (hFMA) dieses Jahr zum achten Mal Abschlussfilme und Semesterproduktionen hessischer Filmhochschulen vor. Aus der Schmiede am Dieburger Mediencampus kommen „Zusammen allein“ und der Animationsfilm „Crossing Zombies“, die sich auf zwei ganz unterschiedliche Weisen mit dem Thema Sucht beschäftigen.

Marco Hülser aus dem Studiengang „Motion Pictures“ erzählt in seinem Film „Zusammen allein“ von einem Mann, dessen Spielsucht seine Familie zerrüttet und zermürbt. Für eine der Hauptrollen konnte er den Berliner Schauspieler Mario Pokatzky gewinnen, der schon bei etlichen Fernseh-, Kino- und Theaterproduktionen mitwirkte. „Zusammen allein“ lief bereits Ende Januar als deutsche Erstaufführung auf dem 37. Filmfestival Max-Ophüls-Preis.

Der unterhaltsam-makabre, leicht ironische Streifen „Crossing Zombies“ von Karoline Breitkreutz, Etienne Hege, Dominic Kühne und Julia Merkschien aus dem Studiengang „Animation & Game“ thematisiert das Suchtpotenzial digitaler und sozialer Medien. Der Plot handelt von vier jungen Menschen, die ihre allzu intensive Smartphone-Nutzung mit dem Leben bezahlen. Das Fachpublikum der Berlinale kann „Zusammen allein“ und „Crossing Zombies“ am Mittwoch, 17. Februar, im „Cinemaxx 12“ in Berlin sehen.

rin

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