Tipps für die Halloween-Verkleidung

Kunstblut und Deko-Maden einfach selbst gemacht

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Sieht realistisch aus: Eine aufgeschminkte Wunde mit Kunstblut und Made.

Dieburg - Zu Halloween sind Zombies, Vampire und andere Gruselgestalten auf den Beinen. Wer sich entsprechend verkleiden möchte, muss nicht viel Geld ausgeben. Die Dieburgerin Mareike Biek gibt Tipps, wie man Kunstblut und Maden für ein schauriges Halloween-Kostüm selbst herstellen kann.

Die Dieburger Hobby-Fotografin Mareike Biek, die auch den Gruselparcours bei den Halloween-Nights in Eppertshausen inszenierte, arbeitet bei ihren gruseligen Make-Ups gerne mit Kunstblut und aus ihren aufgeschminkten Wunden lugen Maden hervor. Sie hat Tipps, wie man das mit einfachen Zutaten zuhause selbst herstellen kann. 

Mehr von Mareike Biek auf ihrer Homepage.

Für dünnflüssiges Kunstblut werden 300 Milliliter Wasser in einem Topf zum Kuchen gebracht. Währenddessen rührt man etwa 10 Gramm Stärke in einer separaten Schüssel in etwas lauwarmes Wasser. Wenn das Wasser im Topf kocht, die angerührte Stärke unter Rühren hinzugeben. Stetig rühren, damit keine Klumpen entstehen. Jetzt kann die rote Lebensmittelfarbe oder der Rote-Beete-Saft hinzugegeben werden - die Menge ist abhängig vom gewünschten Rotton. Am besten vorsichtig anwenden. Ein wenig Kakaopulver verdunkelt den Rotton, so dass echt aussehendes Kunstblut entsteht. Nachdem die Masse zwei Minuten lang gekocht hat, kann sie von der Herdplatte genommen werden.

Dickflüssiges Kunstblut ist einfach und günstig herzustellen, aber sehr klebrig. Man vermischt einfach Zuckerrübensirup und rote Lebensmittelfarbe miteinander. Die Menge hängt vom Bedarf und vom gewünschten Rotton ab. Anfangs weniger Farbe nehmen und herumexperimentieren.

Zu einer gruseligen Wunde gehören auch Maden, die sich daraus winden. Für die Hartgesottenen empfiehlt sich der Weg ins Zoogeschäft. Hier finden sich bei den Futtermitteln getrocknete Mehlwürmer - echter geht es nicht. Alle anderen sollten den Spielwarenbedarf aufsuchen. Dort erhält man fertige Gummimaden und sonstige Kriechtiere.

Aber auch Deko-Maden kann man selbst herstellen: Dafür entweder aus heller Fimo-Masse kleine „Würstchen“ formen und trocknen. Alternativ kann man auch ungekochte Reiskörner mit Hautkleber auf die „Wunde“ kleben.

Quelle: op-online.de

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