Im Herbst soll alles fertig sein

SV DJK Viktoria feiert Richtfest beim Kabinenanbau

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Alexander Vogl (l.) spendete beim Richtfest dem Kabinenanbau und seinen künftigen Nutzern den Segen. Norman Seehaus (2. v. l.) trug den Richtspruch vor. Neben ihm sein Kollege Sascha Wörtche und DJK-Vorsitzender Oliver Löw.  

Dieburg - Der Bezug des Kabinenanbaus der DJK Viktoria Dieburg am Schwimmbadweg rückt näher: Am Freitag feierten Handwerker, Geldgeber, Offizielle und Vereinsmitglieder Richtfest für die neuen Räumlichkeiten, die an der südöstlichen Ecke der bisherigen Immobilie mit Gaststätte, Kabinen und kleiner Sporthalle entstehen. Von Jens Dörr 

Der Rohbau ist entsprechend fertig, der Innenausbau kann beginnen. Voraussichtlich im Herbst können insbesondere die Grün-Weißen, aber auch andere Nutzer des städtischen Sportplatzes am Schwimmbad den Anbau in Beschlag nehmen. An jene, die einmal ein- und ausgehen werden, dachte in Pfarrer Alexander Vogl auch der Geistliche Beirat der DJK, als er den Segen spendete. Zuvor hatte Norman Seehaus als Mitarbeiter des Reinheimer Zimmerei- und Dachdeckerei-Betriebs „martin + bach“ den Richtspruch vorgetragen und schmetterte dann gemeinsam mit Vogl, Kollege Sascha Wörtche sowie Oliver Löw (Erster Vorsitzender der DJK) die zuvor geschwind geleerten Gläser vom Dach auf den Asphalt.

In den folgenden Applaus stimmten unter anderem Bürgermeister Dr. Werner Thomas, CDU-Fraktionschef Renee Exner sowie HSE-Stiftungs-Vorstand Matthias W. Send ein. Den Dieburger Christdemokraten dankte Löw für die politische Initiierung der Infrastrukturmaßnahme besonders. Entscheidenden Anteil daran, dass die bei deutlich über 100.000 Euro liegenden Gesamtkosten geschultert werden können, hat die Stadt: Sie schießt dem Projekt 80.000 Euro zu und ist mit Abstand größter Geldgeber. Mehr als 40.000 Euro bringt die DJK aus eigener Kraft auf.

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Die HSE-Stiftung stellte 5 000 Euro zur Verfügung. Der Eppertshäuser Bauunternehmen Lars Petersen überreichte der DJK ein Spende über 2 500 Euro. Und eine kleine Vereinszuwendung brachte am Freitag in Marianne Streicher-Eickhoff (Groß-Zimmern) auch die Vertreterin des verhinderten Landrats Klaus Peter Schellhaas für den Landkreis Darmstadt-Dieburg mit.

Seitens der DJK war mit mehreren Leuten der Bauausschuss tätig. Hier hob Löw unter anderem Michael Mayer, Zweiter Vorsitzender des Vereins, hervor. Er habe die Bauleitung übernommen. Die Architektur des Baus hatte Ulrike Hofmann geplant und zugunsten des Bauträgers auf ein Honorar verzichtet.

Das Gebäude beinhaltet zwei weitere Kabinen mit Duschen und Toiletten sowie eine weitere Kabine mit Dusche und Toilette für Trainer und Lehrer. Löw rechnet damit, dass etwa die Goetheschule Interesse an der Nutzung haben könnte, gerade im Falle besonderer Veranstaltungen auf dem unweit gelegenen städtischen Sportplatz.  Für  den  ist  seitens der politischen Gremien einerseits eine einmalige Ertüchtigung geplant, andererseits ein  gegenüber  dem kaum befriedigenden Status quo eine Überarbeitung des Pflegekonzepts (wir berichteten).

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