Kita Sonnenschein bekommt Unterwasserwelt

Mit Lupe auf Fischschau

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Einblicke in Unterwasserwelten nehmen die Kinder der Kita Sonnenschein auch mit der Lupe.

Eppertshausen - Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Dieser Satz hat freilich keine Bedeutung im Kindergarten Sonnenschein in Eppertshausen. Wohl können dort aber seit kurzem die Kinder abtauchen in eine Unterwasserwelt, ohne auch nur einen Tropfen Wasser abzubekommen. Dank einer noblen Spende ist die Kita nun stolze Besitzerin eines Aquariums. Von Thomas Meier

Zum Fische-Erlebnis hinter Glas kam die Kita durch einen einfachen Anruf im Namen einer bundesweiten Aktion. Die Spende haben die Projektpartner Town & Country Haus und Tetra bereitgestellt, denn die Aktion Wasser-Welten ist Teil der Umweltinitiative von „netzwerk natur“. Als weiterer Projektpartner trägt der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) die fachliche Kompetenz bei.

Doch letztere haben die Sonnenschein-Kinder auch in Michael Grimm, 21-jähriger Sohn ihrer Erzieherin Pascale Grimm. Er richtete das Wasser-Welten-Aquarium ein, bevor es jetzt zur Freude der begeisterten Kinder mit kleinen Neons, Krebsen, Antennenwelsen und ähnlichem Getier besetzt wurde. Die Fischlein sind klein und es sind nicht zuviele, weniger ist manchmal mehr. „Schließlich sollen die Kinder etwas zum Entdecken haben“, sagt Grimm. Und dazu gibt es auch eine Lupe, die nächste Einblicke in die schillernde Pracht der Fischlein ermöglicht.

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„Dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Kinder, die Natur zu entdecken und Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen“, sagt Kita-Leiterin Gudrun Reising. Sie und Bürgermeister Carsten Helfmann dankten den Spendern. Für die Kita entstanden nicht nur keine Anschaffungskosten. Sie wird durch die fachliche Betreuung von Michael Grimm mit der Pflege des Aquariums vertraut gemacht und erhält ein Jahr lang Futter und Unterhaltungsmaterial von den Organisatoren der Aktion kostenfrei gestellt. Beste Werbung um den Nachwuchs: So entsteht Freude am lebendigen Biotop.

Quelle: op-online.de

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