Eppertshausen sperrt sich avisiertem Partner

Mitglieder gegen Volksbank-Fusion

Eppertshausen - Die Mitglieder der Volksbank eG Eppertshausen stimmten auf einer kurzfristig einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Bürgerhalle gegen eine Fusion mit der Volksbank Maingau eG.

Mehr als 450 Mitglieder waren gekommen, um die an diesem Abend anstehende Entscheidung zur geplanten Fusion mit der Vereinigten Volksbank Maingau eG zu treffen. Nach der Präsentation des Zahlenwerkes durch Aufsichtsrat und Vorstand des Eppertshäuser Instituts legte Vorstand Klaus Spinnler noch einmal sehr deutlich die von den Verwaltungsgremien getroffene Entscheidung, die Eppertshäuser Genossenschaftsbank mit dem Nachbarinstitut mit Sitz in Obertshausen zu verschmelzen, dar.

„Insbesondere die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt und die künftigen Eigenkapitalerfordernisse waren die ausschlaggebenden Gründe, dass die Verantwortlichen vorausschauend nach einem Partner gesucht haben, um die Zukunft des Bankenplatzes in Eppertshausen zu sichern“, heißt es in einer Pressemitteilung der Eppertshäuser Volksbank. Das Vorhaben sei im Anschluss an die Ausführungen des Vorstandes von den Mitgliedern sachlich diskutiert und zur Abstimmung gestellt worden.

Mit einer deutlichen Mehrheit wurde die Beschlussfassung über die Verschmelzung mit der VVB Maingau eG von den Mitgliedern abgelehnt. Es wurde anschließend jedoch einem Antrag aus der Mitgliedschaft stattgegeben, wonach in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in den kommenden Wochen das geplante Vorhaben noch einmal ausführlich diskutiert und zur erneuten Abstimmung gestellt wird.

(tm)

Quelle: op-online.de

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