Kostenlose Nutzung gemeindlicher Liegenschaften

Immer einen Obolus für die Vereine

Eppertshausen - Die wichtigste Vereinsförderung der Gemeinde ist die kostenlose Nutzung der kommunalen Liegenschaften, derer einige vorzuweisen wären: Bürgerhalle, Haus der Vereine, Sportzentrum und Sporthalle.

Zusätzlich erhält jeder Ortsverein die Möglichkeit, einmal pro Jahr in einer kommunalen Liegenschaft kostenfrei eine kulturelle Veranstaltung, worunter nicht die karnevalistischen zählen, durchzuführen. Und wie aus dem Bilanzen der Gemeinde herauszulesen ist, erhalten folgende Vereine weiterhin von der Gemeinde einen jährlichen Zuschuss: Odenwaldklub 800 Euro, Partnerschaftskomiteé Chaource-Eppertshausen 550 Euro, ebensoviel der Partnerschaftsverein Codigoro-Eppertshausen. Der Gesangverein Liederkranz-Frohsinn sowie die Germania werden mit je 550 Euro bedacht, der Katholischer Kirchenchor bekommt 300 Euro und der Chor St. Sebastian 150.

Alle Eppertshäuser Vereine können für langlebige Wirtschaftsgüter Anträge auf Bezuschussung stellen. Als solche gelten für die Verwaltung Güter mit einem Bruttoeinzelpreis in Höhe ab 410 Euro. Bei Bewilligung beträgt die Höhe des Förderbetrages in der Regel zehn Prozent der anerkannten Kosten. Zur Investitionsförderung werden jährlich 3 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Hiervon wird die Haftpflichtversicherung für Veranstalter der Ortsvereine abgezogen. Der Tischtennis- und der Schachclub erhalten aus diesem Ansatz jeweils 150 Euro. Der dann noch verbleibende Betrag wird am Ende des Haushaltsjahres an die sporttreibenden Vereine im Verhältnis der von den Vereinen gemeldeten Jugendlichen beim Landessportbund, die ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde Eppertshausen haben, ausgeschüttet.

In diesem Jahr steht bei 571 gemeldeten Jugendlichen noch ein Betrag in Höhe von 1 347 Euro zur Verteilung zur Verfügung. Davon erhält der Turn-Athletik-Verein 649, der Fußballverein 422,44, die Kinder- und Jugendfeuerwehr 233,64, der Tischtennis-club 192,48 sowie der Schachclub 150 Euro. Für die soziale Beratung stellt die Gemeinde dem VdK und der Seniorenhilfe kostenlos ein Büro zur Verfügung. Zudem wird der Vdk mit 355 Euro unterstützt und die Seniorenhilfe erhält einen Zuschuss zum Helferessen. Wofür es fehlt, siehe unten.

Quelle: op-online.de

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