Feuerwehrleute lassen sich vom Züchter das Reptilienverhalten erläutern

Schlangen am Einsatzort

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Schlangenzüchter Karsten Kamke zeigt, wie man die Schlange auf Abstand hält.

Eppertshausen - Was tun, wenn’s brennt, aber am Einsatzort nicht nur Flammen drohen, sondern auch schlängelndes Getier auftaucht? Über die Gefahren und Vorgehensweisen bei tierischen Einsätzen informierten sich die Floriansjünger.

Die Feuerwehr bekämpft nicht nur Brände, sie wird auch immer mehr zu technischen Hilfeleistungen, Personenrettungen aber auch zu Tierrettungen alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Eppertshausen wurde im laufenden Jahr sogar bereits zweimal zu tierischen Einsätzen gerufen. Die Stichworte lauteten dabei „Schlange im Garten“ und „Schlange in Lichtschacht“. Grund genug, einmal eine Sonderausbildung zum Thema Reptilien zu realisieren. Durch die gute Zusammenarbeit mit Chris Euler aus Eppertshausen konnte der Kontakt zum professionellen Schlangenzüchter Karsten Kamke von „Snakeguy“ hergestellt werden.

So wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Eppertshausen und eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Münster jetzt einen Abend lang mit dem Umgang mit Reptilien geschult. Die Einsatzkräfte erhielten einen Einblick in den Lebensraum von Schlangen. Gleichzeitig wurden die Teilnehmer mit vielen Bildern über einheimische, aber auch giftige Schlangenarten aufgeklärt. Einige Wehrkräfte konnten an fünf echten Reptilien das „Handling“ von Schlangen ausprobieren. Schlangenzüchter Kamke informierte auch über die Gefahren an einer Einsatzstelle, die in Verbindung mit schlängelnden Reptilien bestehen, die freilich auch das Feuer scheuen.

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tm

Quelle: op-online.de

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