Konzert der Senioren der CDU

2 500 Jahre auf der Bühne

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Das Frankfurter Seniorenorchester mit Sopranistin Petra Bornhövd begeisterte das Zimmerner Publikum.

Groß-Zimmern - Ihrem Spiel merkte man das Alter nicht an, den Gesichtern aber schon: Die Musiker auf der Bühne waren nicht mehr die Jüngsten. Von Ulrike Bernauer

Das Frankfurter Seniorenorchester war auf Einladung der Senioren und Freunde der CDU am Sonntagnachmittag in die Mehrzweckhalle gekommen. Das Orchester zog viel Publikum an, vor allen Dingen ältere Bürger wollten den Strauß aus bunten Melodien hören. Es kamen sogar mehr als die Veranstalter erwartet hatten. Für die rund 200 Besucher mussten noch extra Stühle aufgestellt werden.

Das Publikum war begeistert vom Programm dieses Seniorenorchesters, das nicht nur Salonmusik, sondern auch 2 500 Jahre Lebensalter mit rund 35 Personen auf die Bühne brachte. Die Musik war dennoch spritzig und erfreute das Publikum. Zur Eröffnung wurden die Tulpen in Amsterdam bestaunt. Orchester und Publikum schipperten dann mit Seemannsliedern um die Welt. Die Zuhörer freuten sich über die Lieder ihrer Jugend, die Sopranistin Petra Bornhövd hinreißend zum Besten gab.

Eifrig klatschte das Publikum bei dem Gassenhauer „Berliner Luft“ von Paul Lincke mit, aber auch das Beatles-Potpourri kam bei den Zuhörern bestens an. Erstaunt waren manche im Publikum, dass nur Laien oben auf der Bühne saßen. 1979 wurde das Seniorenorchester des Frankfurter Verbandes gegründet. Es sollte älteren Mitbürgern, die ein Instrument spielen, die Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren geben. Das Durchschnittsalter im Orchester ist 75 Jahre, der älteste Spieler zählt 91 Lenze. Seit 1994 wird das Orchester von Dirigent Rail Grodzenski geleitet. Mit seinem Repertoire von Operetten- und Musicalmelodien bis zu Walzern, Märschen, Polkas und Evergreens kam es nicht nur in Groß-Zimmern bestens an.

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