Natur- und Umweltschützer sammeln Unrat bei Kreis-Aktion

Autoreifen, Bauschutt und Teppichböden

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Groß-Reinemachen mit Müllsack und Handschuhen: Rafael und Mark demonstrieren aktives Umweltbewusstsein.

Groß-Zimmern - „Sammeln statt Gammeln“ ist eine Aktion, die Müll von der Straße und Menschen vom Sofa holt. Am Samstag ging die Initiative der Kinder- und Jugendförderung in die zehnte Runde.

Inzwischen ist man um einige Mitstreiter reicher: Astrid Geiß, Repräsentantin des Erfolgsmodells Zimmern glänzt war ebenso an Bord, wie der Nabu, dessen Vorsitzender Lothar Jakob persönlich mit Handschuhen, Zange und Müllsäcken losmarschierte. Nur an der umweltbewussten Masse, die sich am Tag des kreisweiten Müllsammelns aufmachte, haperte es etwas. Kaum ein Dutzend Müllsammler gingen ans Werk, die Hinterlassenschaften der Mitmenschen aus Grünflächen zu räumen und von den Straßen zu beseitigen.

„Nicht immer findet Unrat den Weg in den Mülleimer“, sagte Geiß, die Trupps zum Jugendsportpark auf Kinderspielplätze aussandte, „aber unsere Sammelaktion ist freiwillig.“ Die Nabu-Aktiven zogen Richtung Gewerbegebiet, um am dort fließenden Erbsenbach Groß-Reine zu machen. Teppichböden, Autoreifen und Bauschutt hat Lothar Jacob mit Helfern schon aus dem Wasser gezogen, „aber in letzter Zeit ist es rückläufig“, erklärt er. Trotz der kleinen Helferzahl zum runden Geburtstag der Aktion lässt sich keiner ins Bockshorn jagen. Auch in Klein-Zimmern soll Ende Oktober Müll gesammelt werden – der kleinere Ortsteil hatte wegen der eigenen Kerb Schonfrist. (ula)

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