Fasching bei der Viktoria

Laufende Pyramide mit tanzenden Kindern

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Mika,Lara, Marie und Emilie üben schon mal für den Zirkus.

Klein-Zimmern - Es ist voll im Sportheim des SV Viktoria. Die Vereinsaktiven hatten für Montag zum Kinderfasching gerufen und ganz viele kleine Narren mit ihren Eltern sind gekommen. Von Ulrike Bernauer. 

Bereits die ganz jungen Turner zwischen drei und sieben Jahren führten einen Tanz vor.

Mitorganisatorin Sabine Hövelmann freute sich über den regen Zuspruch, wusste aber auch einige Gründe für den guten Besuch. Zum einen lasse man sich bei der Viktoria immer viel einfallen, um die kleinen Narren zu unterhalten. „Aber es gibt gar nicht mehr so viele Fastnachtsveranstaltungen für Kinder“, so Hövelmann. „Als ich Kind war, gab es jeden Sonntag einen Ball oder eine Sitzung für Kinder.“ Zusammen mit Sabine Wieche, die auch immer ganz dick in der Organisation und Durchführung der Kinderfastnacht der Viktoria steckt, mag sie sich nur bedingt freuen, denn „es geht auch ein Stück Kultur verloren, auch wenn Zimmern nun nicht die Fastnachtshochburg ist.“ Den Kindern sind solche Überlegungen momentan egal. Sie freuen sich einfach über das Programm. Als erstes tanzten die Crazy Chipettes, Vorbilder für viele der kleinen Zuschauerinnen.

Für einige steht fest, so wollen sie auch mal tanzen können. Später traten noch die zweitjüngsten Turner vom Kinderturnen im Alter von drei bis sieben Jahren auf. Dort wird normalerweise nur geturnt, Trainerin Martina Wieche hat mit den Youngsters aber extra einen Tanz einstudiert, den die Älteren auch schon toll vorführen. Alle erhielten einen riesen Applaus. Donnernden Beifall gab es auch für eine Jungengruppe, die das Publikum mit Hip-Hop begeisterte.

Zwischendurch durften sich die kleinen Narren aber selbst austoben. Bei der Polonaise tanzten alle durch den Saal und bei der Reise nach Jerusalem ging es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch ein bisschen um Taktik. Treffsicherheit erforderte das Eimerspiel, bei dem ein Tischtennisball zielsicher versenkt werden musste. Mund und Magen waren beim Mohrenkopfessen gefordert. Insgesamt kamen die Geschmacksnerven nicht zu kurz, denn immer mal wieder wurden Süßigkeiten in die Menge geworfen.

Umzug durch Dieburg

Umzug durch Dieburg

Mika, Lara, Marie und Emiliy hatten ein ganz persönliches Trainingsprogramm für diesen Nachmittag entworfen. Sie versuchten sich in Menschenpyramiden, die nicht nur auf dem Fleck stehen bleiben, sondern sich auch noch im Raum bewegen. Für alle Kinder war der Abschluss, die Mini-Playback-Show, noch einmal ein ganz besonderer Höhepunkt.

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