Idyllisches Fest bei den Anglern ist beliebt

Feiern, wo die Fische gut beißen

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Beim Bieranstich läuft"s gut: Bürgermeister Achim Grimm und Volker Schaefer.

Groß-Zimmern - Paul und Cara fühlen sich wohl auf dem Fischerfest. Am frühen Freitagabend ist es dort noch nicht so voll, so dass die beiden Anderthalbjährigen noch unbeschwert spielen können. Die Sonne bricht sich in den Blättern der Bäume und die Idylle ist perfekt. Von Ulrike Bernauer 

Die Gäste, die schon da sind, so richtig voll wird es erst im Verlauf des Abends, freuen sich auf den Bieranstich durch Bürgermeister Achim Grimm, denn der bedeutet auch Freibier. Bürgermeister Achim Grimm kommt unterstützt von Volker Schaefer von der Pfungstädter Brauerei der ehrenvollen Pflicht nach. Den ersten Schluck des kühlen Blonden nimmt dann aber der Vorsitzende des Anglervereins Dieter Gaab. Nachdem einige Gläser gezapft sind, stößt Gaab mit dem CDU-Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Manfred Pentz, dem Bürgermeister und Schaefer an. Dann bekommen die Besucher Freibier, das im Abendsonnenschein doppelt gut schmeckt.

Gaab bedankt sich bei den vielen Helfern des Festes, ohne die die drei Tage gar nicht zu stemmen wären. Einen seiner Vereinskameraden ruft er nach vorne: „Günther Lutz hat sich in vorbildlicher Weise schon seit drei Wochen beim Aufbau engagiert, er wohnt fast auf der Vereinsanlage.“ Lutz erhält ein Weinpräsent ebenso wie Christoph Zwonko. Die beiden Teichwarte waren die Tausendsassas bei den Vorbereitungen zu diesem Fischerfest. Lutz beließ es nicht bei den Vorbereitungen, sondern steht auch am Samstagabend hinter Grill und Fritteuse und sorgt so dafür, dass die Hungrigen schnell satt werden.

Am Samstagabend füllen sich sowohl Zelt- als auch die vielen Sitzplätze zwischen den beiden Teichen schnell. Viele Zimmerner nutzen das Fischerfest nicht nur, um einen schönen Abend zu verbringen, sondern haben sich hier mit Freunden verabredet. So auch Martina Wieche aus Klein-Zimmern. „Ich komme gerne zu den Groß-Zimmerner Festen“, sagt sie voll Überzeugung. „Vor allen Dingen wenn eines am Tor zu Klein-Zimmern stattfindet.“ Wieche besucht das traditionsfest seit vielen Jahren.

„Ich weiß gar nicht, ob ich schon mal eines verpasst habe. Wenn dann war ich im Urlaub. Man kann hier Fisch essen, es ist nicht so überlaufen, es gibt Fahrgeschäfte für die Kinder und es ist gemütlich. Man trifft Bekannte, man kann gemütlich schwätzen, ich finde es schön. Es kommen auch alle Alterskategorien, von Kindern bis zu den Senioren. Das ist nicht mehr bei jedem Fest so.“

Die Musik der Gruppe „Special Uniques“ verstummt und die Dauergäste wissen, damit kündigt sich das Feuerwerk an. Die Besucher des Zeltes verlassen ihre Plätze und begeben sich ins Freie, um einen guten Blick auf die Raketen zu haben, die bald den Himmel erleuchten. Von drei Seiten werden die Feuerwerkskörper gezündet und am Ende gibt es viel Applaus für die drei Fachleute, die für viel bunte Stimmung am Himmel gesorgt haben.

Maximilian Vogel wohnt noch nicht lange in Groß-Zimmern, vor drei Jahren ist er von Gundernhausen in die Gersprenzgemeinde gezogen. „Ich bin heute zum zweiten Mal hier. Beim ersten Mal war es so schön. Die Stimmung ist toll und das Feuerwerk gefällt mir gut. Ich komme auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder her.“ Vogel hat auch Verstärkung mitgebracht, sein Neffe Lukas hat sich über eine Karussellfahrt, viel Süßes und natürlich auch über das beeindruckende Feuerwerk gefreut.

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