Kinder basteln Flöße und gehen auf Schatzsuche

Ferienspiele im Wasser und an Land

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Die Ferienspielkinder zeigen ihre Boote, die sie selbst gefertigt haben und anshcließend in die Gersprenz setzen werden.

Groß-Zimmern - Eine ganze Armada von Booten segelte am Dienstagnachmittag die Gersprenz hinunter. Schatzsuche war das Motto der Ferienspiele in dieser Woche, für die zunächst 33 Kinder gemeldet waren. Doch kurz vor Beginn kamen noch einige hinzu. Von Ulrike Bernauer

Die ersten Flöße sind im Wasser und die Kinder schauen, wie sie schwimmen. 

Damit alle 49 Jungen und Mädchen teilnehmen konnten, wurden die vier eingeteilten Betreuer der insgesamt kurzfristig noch um zwei ergänzt, wie Teamer Patrick Müller berichtete.  Die Kinder hatten am Vormittag Holz in Form von kleinen Ästen oder Stöckchen auf der Wiese hinter dem Jugendzentrum gesammelt und daraus dann kleine Boote gebastelt. Wobei die meisten dieser schwimmbaren Untersätze eher einem Floß glichen. Als Baumaterial nutzten die Kinder nur Holz und Schnüre. Eine stolze Fregatte ließ sich daraus jedoch nicht herstellen. Dennoch war so manches Prachtfloß entstanden.

Selina und Nina (beide 10) hatten die Santa Theresa nachgebaut, die sie am Montagnachmittag im Jugendzentrum in einem Film gesehen hatten.Ihre Santa Theresa Marke Eigenbau war ein stolzes Floß, das als Doppelausleger viel transportieren konnte und auch noch über ein Segel aus einem grünen Blatt verfügte. Nach und nach wurden die Boote zu Wasser gelassen. Als Ort für den Stapellauf hatten sich die Kinder das Gailsloch an der Gersprenz ausgesucht.

Dort war die Strömung einen nicht so heftig und außerdem konnten Kinder und Betreuer anschließend von der Brücke neben der Mühle recht gut beobachten, wie die Boote vorankamen.Die Schatzsuche war versteckt in einem Gesamtkonzept, bei dem auch das Bootsrennen eine wichtige Rolle spielte.

Weiter unten an der Gersprenz saß ein Kapitän, der genau nachzählte, wie viele Boote bei ihm ankamen.Waren es genug, dann erhielten die Kinder einen weiteren Teil der Karte, die sie auf die Spur des Schatzes bringen sollte.Weil es letztlich so viele Kinder waren, wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt.Während sich die eine Hälfte an der Gersprenz vergnügte, war die andere Hälfte in der Buchhandlung Lesezeichen.Dort lauschten die Kinder einer Geschichte, die von einer Schatzsuche handelt.

Voraussichtlich morgen wird es dann soweit sein, dass sich alle Kartenteile im Besitz der Kinder befinden und sie damit auch die große Schatztruhe finden können. „Wir haben auch schon kleinere Schätze zusammengestellt, die während der Woche gefunden werden können. In die Kisten können, wenn die Süßigkeiten aufgegessen sind, Steine oder andere eigene Schätze gefüllt werden“, sagte Müller.

Dan (10) und Lisa (11) haben schon oft an Ferienspielen teilgenommen. Beiden machte der Besuch dieses Angebotes viel Spaß, ebenso äußerten sich Selina und Nina. Dan bemängelte zwar ein bisschen, dass sich manche Sachen wiederholen würden, betonte jedoch „trotzdem komme ich gerne“.

Nadine Coym, Müller und die anderen Betreuer hatten sich für den Rest der Woche noch viele spannende Geschichten und Aktionen mit den Kindern ausgedacht. Am Mittwoch ließ die andere Gruppe ihre Boote vom Stapel und am Nachmittag ging es zur Feuerwehr.

Eine erfrischende Wasserschlacht mit Hilfe der großen Schläuche der Blauröcke war bei dem heißen Sommerwetter durchaus angebracht. Auch die beiden gut gefüllten Wasserbecken wurden rege genutzt.

Bilder zur Kerb in Weiskirchen

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