Ferienspielkinder erkunden ihre Heimatgemeinde

Plan verrät Lieblingsplätze

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Am Computer arbeiten kann viel Spaß machen: Die Ferienspielkinder erstellten einen Kinderstadtplan. 

Groß-Zimmern - Die Kinder, die die letzten Woche der Ferienspiele besucht haben, haben viel über ihre Heimatgemeinde gelernt. Die fünf Tage standen unter dem Motto „Erlebniswelt Zimmern“ und die Gersprenzgemeinde wurde mit allen Sinnen erkundet. Von Ulrike Bernauer 

„Manche Kinder kennen sich gut in ihrer Gemeinde aus, bei anderen wird das schon außerhalb des Schulweges schwierig“, sagte Jugendpfleger Markus Psczolla. Bei den Ferienspielen „Erlebniswelt Zimmern“ gab es deshalb parallel zu den Rallyes durch die Gemeinde noch eine Aufgabe mit höherem Anspruch: Ein Kinderstadtplan sollte entwickelt werden. Dazu waren ein Teil der Kinder zu Besuch im Computerclub Doppelklick. Hier stehen viele PCs zur Verfügung und die Kinder, fünf Mädchen und sechs Jungen hatten sich für diese Arbeit interessiert, wollten den Kinderstadtplan erstellen.

„Mit Powerpoint geht das am einfachsten“, sagte Peter Urban, Vorsitzender des Computerclubs, der sich als Leitlinie „Helfen – Lernen – Unterstützen“ für seine Arbeit auf die Fahnen geschrieben hat. Angelina (12) machte die Arbeit viel Spaß, „Ich kann aufschreiben, was ich gesehen habe und wo man was machen kann“, sagte das Mädchen. „Ich kenne Groß-Zimmern gut, neu war für mich der Doppeklick“. Für ihre Arbeit am Kinderstadtplan hatte sie sich den Roten Platz als Thema ausgesucht.

Schon vorher hatten die Kinder auch Fotos von den Plätzen gemacht, die für sie interessant sind. Dazu gehört natürlich auch der Jugendfreizeitpark gegenüber des Kinder-, Jugend und Nachbarschaftszentrums, in dem die Ferienspiele stattfinden. Josh (8) schrieb über den Park, auf dem er gerne Fußball spielt, aber auch Basketball oder mit dem Fahrrad oder dem Roller fährt.

Die Kinder, die am Mittwoch und Donnerstag im Computerraum des Doppelklick saßen, haben sich freiwillig für diese Arbeit gemeldet. „Erst haben wir ihnen die Geräte erklärt, aber die meisten kennen sich schon recht gut aus“, sagte Betreuer Paul Zürcher, „bei den meisten ist nur ein Feinschliff nötig“.

Der Kinderstadtplan basiert auf einer freien Karte von Google Maps, die Fotos von den für Kinder interessanten Örtlichkeiten haben die Ferienspielteilnehmer vorher selbst gemacht. Eventuell soll aus der Arbeit der Kinder im Nachgang noch ein Flyer entwickelt werden. Den könnten sich dann auch mal die Mitglieder der Gemeindeverwaltung anschauen oder die Kinder können ihre Arbeit später auch mal in der Schule vorstellen, dann allerdings als Power-Point-Präsentation.

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