Drinnen toben und baden, draußen feiern

Ablassparty im Hallenbad

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Föhnen im Hallenbad ist nach der Schließzeit kostenfrei.

Groß-Zimmern - Noch eine Woche, dann beginnt die Schließzeit des Hallenbades. Am Mittwoch, 13. Mai, ist der letzte reguläre Betriebstag. Bis Mitte September müssen die Schwimmer dann ins Dieburger Freibad gehen. Von Gudrun Fritsch 

Zuvor wird beim ersten Schwimmbad-Event am Samstag, 9. Mai, im Hallenbad von 13 bis 23 Uhr „Ablassparty“ gefeiert. . Für Kinder bis 12 Jahren wird Spiel, Spaß und Action angeboten. Die Ablassparty ist von 19 bis 23 Uhr (letzter Einlass um 22 Uhr) mit DJ Julius Prior. Der Eintritt kostet fünf Euro, Ermäßigungskarten gelten hier nicht.

Statt brav Bahnen zu schwimmen, darf man im großen Becken rumtoben und das Wasser spritzen lassen. Diese Möglichkeit bietet die Gemeinde Groß-Zimmern mit der Schwimmabteilung des TV und der DLRG Groß-Umstadt. Eingeleitet wird das Fest im Hallenbad bereits am Freitag (8.) um 18 Uhr mit Omas Lesesessel, einer Veranstaltung der Kinder- und Jugendförderung. Die Initiatoren möchten die Menschen, an ungewöhnlichen Orten, fürs Lesen begeistern. Die Kinder erwarten interessante und spannende Geschichten. Am Samstagvormittag ist bis 12.30 Uhr normaler Badebetrieb, letzter Einlass 11.30 Uhr. Von 13 bis 18 Uhr ist dann für den Nachwuchs bis 12 Jahren Badespaß angesagt. Nach einstündiger Pause legt dann DJ Julius Prior heiße Rhythmen auf. Für diesen Tag wurden ein Oktopus, ein Wasserlaufband und weitere interessante Wasserspielgeräte gemietet.

Bei Wettläufen auf dem Wasserband gibt es Preise zu gewinnen und beim Arschbombenwettbewerb gilt es, das Wasser bis zur Decke spritzen zu lassen. Wer vom Badespaß zwischendurch mal genug hat, der kann sich auf dem Freigelände des Hallenbades mit Speisen und Getränken versorgen, für die kleinen steht hier eine Hüpfburg bereit. Im Foyer reichen die drei Veranstalter Eis, Süßigkeiten, sowie Kaffee und Kuchen. Und es gibt einen Stempel für die Bonusaktion der Zimmerner Vereine.

Während der Schließzeit wird das Hallenbad gereinigt und Sanierungsarbeiten werden vorgenommen. Beauftragt ist die Anschaffung einer Solepumpe für die Chlorelektrolyseanlage zum Preis von gut 11.200 Euro. Die Reparatur der alten Solepumpe hätte knapp 10.000 Euro gekostet. Die seit Jahren in Betrieb befindlichen Föhne, die sehr reparaturanfällig sind und enormen Verwaltungsaufwand nach sich ziehen, werden künftig zur kostenfreien Nutzung für die Schwimmbadbesucher umgebaut. Die Föhneinnahmen beliefen sich im Durchschnitt der letzten drei Jahre auf 600 Euro jährlich. Die Reparatur eines Föhns kostet rund 250 Euro. Insgesamt sind 16 Föhne installiert. Neu im Angebot waren seit Februar Kurse für Babyschwimmen und für Kleinkinder.

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