„White Horse Theatre“ in der Albert-Schweitzer-Schule

Mehr als ein bisschen Theater

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Das Stück „Fear in the Forest“ kam bei den Schweitzer-Schülern sehr gut an.

Groß-Zimmern - Vampire, die es auf das Blut ihrer Opfer abgesehen haben, kennt man ja. Aber Blut saugende Wesen, die – neben Blut natürlich - auf Tablets, Mobile Phones und Money stehen, das ist schon modern.

Keine Frage, dass die Schüler der Klassen fünf bis sieben der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) gebannt die Geschehnisse auf der Bühne verfolgten. Dort begeisterten vier junge britische Schauspieler des White Horse Theatre, die bereits seit neun Monaten englischsprachige Theateraufführungen vor allem in Schulen zeigen, das Publikum mit dem kurzweiligen Stück „Fear in the Forest“.

Anschließend hatten die jungen Zuschauer Gelegenheit, Fragen an die Schauspieler zu richten und dabei ihre Englisch-Kenntnisse zu einzusetzen. Mit ihrem Stück „Drinking for Dummies“ für die Klassen acht bis zehn setzten sich die Jugendlichen mit den Konsequenzen des übertriebenen Alkoholkonsums auf unterhaltsame Weise auseinander. Und was meinten die Schüler? „Hat Spaß gemacht und war gut zu verstehen.“

Europaweit größten professionelle Theatergruppe

Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Inzwischen hat es sich zur europaweit größten professionellen Theatergruppe dieser Art mit rund 350 000 jungen Zuschauern pro Jahr entwickelt. Der Name des Theaters bezieht sich auf das Symbol des weißen Pferdes auf der Flagge der angelsächsischen Einwanderer, die vor 1 500 Jahren aus Deutschland nach England kamen. Das weiße Pferd zeigt das Wappen von Westfalen, wo manche der Einwanderer herkamen und das Theater heute seinen Sitz hat, und gleichzeitig von Kent, wo sich die Einwanderer ansiedelten und wo Theatergründer Peter Griffith geboren wurde. Der Name der Organisation erinnert daher an die Verbindung zwischen Briten und Deutschen. 

(guf)

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