Zimmerner zählen Gartenvögel mit dem NABU

Keine Schwalben an der Waldschule

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Wie die Hühner auf der Stange: Viele Vögel sind schon da, nur die Schwalben fehlen.

Groß-Zimmern - Zu einer Zählaktion für Groß und Klein hatten der NABU und der Förderverein Waldschule eingeladen: Zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ waren Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

Der Kleiber zeigte sich am Einstiegsloch vor seinem Nistkasten.

Rund 43 000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht. Sie hatten insgesamt eine Million Vögel beobachtet und für eine gemeinsame Auswertung gemeldet. „Für die Teilnehmer ist die Zählmethode einfach, aber sie liefert in der Summe tausender Gärten spannende wissenschaftliche Erkenntnisse“, erläuterte der NABU-Vorsitzende Lothar Jacob den Teilnehmern das Vorgehen in der Waldschule.

„In diesem Jahr soll zum Beispiel herausgefunden werden, ob Mehl- und Rauchschwalben in Hessen weiterhin so stark abnehmen, und ob der Aufwärtstrend bei Ringeltauben und Feldsperlingen anhält.“

Nach einem gemeinsamen Frühstück begab sich die Gruppe aufs Außengelände der Waldschule und begann eifrig mit dem Zählen: Mauersegler, Mäusebussard, Ringeltauben und Kohlmeisen wurden erfasst. Hinzu kamen noch die Mönchsgrasmücke, Amseln, Buchfinken und ein Eichelhäher. Der Kleiber, der einen Nistkasten belegt hatte, konnte beim Füttern der sieben Jungen beobachtet werden. Ein Zilpzalp ließ sich anhand seines Gesanges identifizieren und kam auf die Liste. Bei sonnigem Wetter ging die Stunde schnell vorbei, allerdings wurde keine Schwalbe am Himmel über der Waldschule gesichtet. - guf

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