Kinderfastnacht im Pfarrzentrum

Kinder dürfen auch unter Wasser laut sein

+
Auch Heidi mit ihren langen Zäpfen kann im Wasser tanzen.

Groß-Zimmern - Ins Wasser fühlte sich versetzt, wer am Samstagnachmittag an die Decke des katholischen Pfarrzentrums blickte. Überall schwammen Fische, die die Kindergartenkinder gebastelt hatten. Von Ulrike Bernauer

Erzieherinnen und die Mitglieder des Elternbeirats hatten sich ein nasses Outfit gegeben, manche kamen als Schuppentier, andere als Schwimmer im Ringelkostüm. Die Fastnachtsveranstaltung des katholischen Kindergartens zog nicht nur Meeresbewohner an, in der Überzahl waren die Prinzessinnen. Die Veranstaltung war bestens besucht und nicht nur die Kinder hatten sich in Schale geworfen, auch so manches Kostüm der Eltern war durchaus sehenswert. Ein Großteil der jungen Narren fühlte sich gleich nach dem Betreten des Pfarrzentrums absolut wohl und tollte mit anderen durch den Raum. Einige Kinder bestaunten erst einmal mit großen Augen das Getümmel, bevor sie selber in Aktion traten.

Aber auch an die scheueren Kinder hatten die Erzieherinnen selbstverständlich gedacht. Bei den zahlreichen Spielen nahmen sie mitunter einfach ein Kind an die Hand und machten mit ihm zusammen die Bewegungen. Zahlreiche Tanzspiele waren vorbereitet worden, dazu gehörten natürlich auch die beliebten Polonaisen, zu denen sich nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene zusammen fanden. Es gab aber auch Vorführungen zu sehen: die Sternchen-, Regenbogen- und Schmetterlingsgruppen führten drei tolle Tänze vor, die das Leben unter Wasser zeigten.

Kinderfastnacht in Groß-Zimmern

Kinderfastnacht in Groß-Zimmern

Auf und nieder ging es da, in die Wellen hinein und wieder hinaus, und am Rande legte so manches Kind seine Zuschauerrolle ab und macht voller Vergnügen mit. Bestens kamen auch die Luftballontiere an. Vor deren Produktion bildete sich bald eine lange Schlange, obwohl zahlreiche Erwachsene eifrig an der Herstellung von allerlei buntem Getier arbeiteten. Besonders bei den Mädchen waren die Tiere sehr gefragt, während die Jungen überwiegend lieber Schwerter haben wollten, die passten auch besser zum Kostüm als Cowboy, Indianer oder Robin Hood.

Die Veranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder einen sehr großen Zuspruch fand, war vom Elternbeirat, dem Kita-Team und mi Hilfe einiger Eltern organisiert worden. Alle hatten sich auch beim umfangreichen Küchenbuffet beteiligt, schließlich mussten sich junge und alte Narren zwischendurch auch einmal stärken.

Kommentare