Erster Termin des Jahres

Lange Schlange beim Blutspenden

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Für die Blutspender ist der erste Termin im Jahr 2015 eine Geduldsprobe. Eine lange Schlange von Spendenwilligen hat sich in der Mehrzweckhalle gebildet.  Bernauer

Groß-Zimmern - Bettina Gibson-Altmann, Vorsitzende des Ortsvereins des Groß-Zimmerner Roten Kreuzes (DRK), hat am Donnerstagabend Anlass zur Freude. Beim ersten Blutspendetermin des Jahres 2015 brummt es in der Mehrzweckhalle.

Für die Blutspender ist der erste Termin im Jahr 2015 eine Geduldsprobe. Eine lange Schlange von Spendenwilligen hat sich in der Mehrzweckhalle gebildet.  Bernauer

Die Betten, auf denen die Blutentnahme stattfindet, sind voll und am Tisch, wo sich die Blutspender nach erfolgter Spende stärken können, sind ebenfalls gut besetzt. Was Gibson-Altmann allerdings nicht so gut gefällt, ist die Schlange vor dem Labor, also wo den Spendern erst einmal ein Tropfen Blut abgenommen wird, um den Eisengehalt zu überprüfen. „Die Wartezeit ist viel zu lang, das ist eine Zumutung für die Spender“, so Gibson-Altmann. „Wenn ich könnte, würde ich das abstellen.“ Die Vorsitzende des Ortsvereins hat darauf aber keinen Einfluss. Wie viele Betten, aber auch wie viel Personal nach Groß-Zimmern geschickt werden, entscheidet der Blutspendedienst in Frankfurt.

Der örtliche Verein gibt sich wirklich sehr viel Mühe. Vom DRK Groß-Zimmern sind viele Helfer anwesend und sie sorgen in ihrem Bereich, also Anmeldung oder Essensversorgung, für einen reibungslosen Ablauf.

Unter den ehrenamtlichen Helfern sind auch ganz junge Zimmerner. Johannes Wörtche hilft beispielsweise Bernd Antes bei der Teezubereitung. Wichtig ist, dass der Spender vor der Blutentnahme viel getrunken hat. Alexander Hotz hingegen, ebenfalls ein ganz junger Ehrenamtlicher, wird von Eric Max vom Blutspendedienst Frankfurt an der Anmeldung eingewiesen.

Die Vorsitzende Gibson-Altmann will sich beim Blutspendedienst in Frankfurt beschweren und hofft, dass der nächste Termin vom Blutspendedienst personell besser ausgestattet wird. „Ich hoffe, dass uns die Blutspender auch weiterhin treu bleiben und so häufig zu unseren Terminen kommen, wie all die Jahre.“ 

(bea)

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